Aktuelle Meldungen

Unter diesem Menüpunkt berichten wir über aktuelle Ereignisse aus dem Tierschutz.

Leben retten mit Leid Lindern: Sirmas langer Heilungsprozess

19.03.20 - Diagnose Anaplasmose, Erlichiose, Anämie, tiefe Fleischwunden und massives Untergewicht: Streunerhündin Sirma war schwer vom Leben auf der Straße gekennzeichnet.

Die bulgarischen Tierschützer retteten Sirma mit Mitteln aus unserem Hilfsfonds LEID LINDERN. Sie ist noch immer in Behandlung in der Tierklinik, doch mittlerweile kann sie das Gebäude schon für ausgiebige Spaziergänge verlassen und findet langsam den Weg zurück ins Leben. Ein großes DANKESCHÖN an alle Spender. Bitte helft mit, unseren Hilfsfonds wieder aufzufüllen! Das geht ganz einfach mit einer Spende an das Tierhilfe Süden e.V. Spendenkonto - Betreff LEID LINDERN! Oder über PayPay Betreff LEID LINDERN


Auch wir sind von der Corona-Krise betroffen. Aufgrund der aktuellen Beschränkungen und den damit einhergehenden Grenzschließungen ist die Tiervermittlung vorerst eingestellt. Wir alle hoffen, dass sich die Situation bald normalisiert und unsere Schützlinge zu ihren neuen Familien reisen dürfen. Bei Interesse an einem der Vierbeiner oder Fragen können Sie uns weiterhin gerne kontaktieren. Wir sind zu den üblichen Bürozeiten erreichbar.


Tierschutzarbeit in Lom - die schönen und die traurigen Momente

18.03.20 - Die Arbeit geht unseren bulgarischen Tierschützerinnen nicht aus, so viel ist sicher! Mit Unterstützung von Tierhilfe Süden e.V. konnten die Tierfreunde wieder vielen Hunden und Katzen helfen:

Wir unterstützen diese wertvolle Tierschutzarbeit! Bitte helfen Sie mit! Jede noch so kleine Spende kann Leben retten!


Kivo Kreta e.V.– ein Herz für die Kettenhunde der Urlaubsinsel Kreta

10.03.20 - Notfallhilfe bei verletzten Hunden und Katzen, Versorgung von Futterstellen für herrenlose Straßentiere, Unterstützung lokaler Tierschützer, Kastrationen und Fürsorge für Kettenhunde, um all dies kümmert sich der Tierschutzverein Kivo Kreta e.V., den wir monatlich unterstützen.

Nicht nur herrenlose Streuner führen ein elendes Leben, auch Hunde, deren Besitzer sie an der Kette halten, müssen leiden. Besitzer von Kettenhunden haben keinerlei Gespür für die Bedürfnisse des Hundes. Oft leben sie ohne soziale Kontakte,  an viel zu kurzen Ketten, ohne Schutz vor Kälte, Regen und Hitze. Sie sind ohne Impfungen und Zeckenschutz Parasiten ausgeliefert. Die unkastrierten Hündinnen werden von Streunern gedeckt und zeugen ungewollten Nachwuchs. Ein trauriges Leben. Daher begleiten die Tierschützer von Kivo Kreta mit Unterstützung der Tierhilfe Süden e.V. diese armen Seelen. Eines der Projekte ist der Bau von Hundehütten. So lässt sich das triste Dasein der Kettenhunde wenigstens ein bisschen angenehmer gestalten. Nun, zu Beginn der Zeckensaison wollen wir den Kivos dabei helfen, die fast 300 zu versorgenden Hunde auf der Insel mit Parasitenhalsbändern auszustatten, denn die Zecken können schwerwiegende Krankheiten wie Erlichiose übertragen. Die finanziellen Mittel dafür fehlen noch. Wir wollen den Tierschützern auf Kreta helfen. Möchten Sie einen Beitrag dazu leisten? Dann folgen Sie bitte einfach dem Link zu PayPal oder helfen Sie mit einer Überweisung auf unser Spendenkonto!

 


Kastrationsaktion für Katzen

04.03.2020 - Vergangene Woche veranlasste die Tierhilfe Süden e.V. einen Kastrationstag im türkischen Gazipasa. Zu der angekündigten Aktion konnten Straßenkatzen zur Kastration vorbei gebracht werden und Dr. Celal Özkan führte den Eingriff durch. Die Gelegenheit wurde gerne wahrgenommen. Viele Tierschützer beteiligten sich und brachten Katzen vorbei. Insgesamt wurden im Rahmen des Tierhilfe Süden-Kastrationstages 16 Katzen kastriert.

In nur 10 Jahren könnten aus 1 Katzenpärchen 80 Mio. Katzen werden. Eine unvorstellbare Zahl, die aber verdeutlicht, dass gerade die Kastration eine essentielle Rolle in der Tierschutzarbeit spielt. Durch Kastration wird dem Leiden auf der Straße nachhaltig vorgebeugt. Denn auf neugeborene Kätzchen warten dort Hunger, Krankheiten, Parasiten und die Gefahr im Straßenverkehr zu verunglücken.

 

Vielen Dank für die rege Teilnahme an der Aktion und vielen Dank für liebe Spender! Ohne Euch wären solche Aktionen nicht durchführbar!


Leid Lindern für Sirma

03.03.2020 - Mit Geld aus unserem Hilfsfonds LEID LINDERN helfen wir diesem Häufchen Elend wieder zurück ins Leben! Sirma wurde von Freiwilligen Tierschützern nahe Botevgrad in diesem desolaten Zustand aufgefunden. Sie musste zur Behandlung in die Fachklinik nach Sofia gebracht werden. Dort stellte man außerdem Anaplasmose, Erlichiose und schwere Anämie fest.Während ihres Klinikaufenthaltes konnte Sirma schon 2 kg zunehmen. Doch leider hat ihre traurige Vergangenheit auch seelische Wunden hinterlassen. Sirma hat kein Vertrauen zu Menschen und ist schwierig im Umgang. Wir hoffen, dass es den bulgarischen Tierfreunden trotzdem gelingen wird, einen Pflegeplatz für Sirma zu finden, wo sie ihre Vergangenheit vergessen darf.

 

Danke liebe Mitglieder und Spender für Ihre Mithilfe!

 

Hier kann man den Hilfsfonds LEID LINDERN wieder auffüllen, damit wir auch beim nächsten tierischen Notfall wieder eingreifen können:

Spendenkonto Tierhilfe Süden e.V.

Sparda Bank München

 „Leid Lindern“

IBAN: DE97 7009 0500 0002 6269 00

BIC: GENODEF1S04


Kastration = nachhaltiger Tierschutz

27.02.2020 - Nachwuchs zu vermeiden hat im Tierheim von Kostas Pappas in Griechenland oberste Priorität. Damit die vierbeinigen Bewohner trotzdem in harmonischen Gruppen zusammenleben dürfen, ist Kastration das A und O. Mit der erfahrenen Tierärztin Dr. Gourzioti führte die Tierhilfe Süden e.V. nun erneut eine Kastrationsaktion durch, bei welcher 17 Hunde und 5 Katzen kastriert wurden. Vielen Dank an Dr. Gourzioti für die langjährige Kooperation und natürlich an alle Mitglieder und Spender, die den Einsatz ermöglicht haben!


Tierschutz-Alltag in Trikala

20.02.20 - Griechenland: Der ehemalige Ziegenfarmer Kostas hat auf dem griechischen Festland eine kleine Oase für herrenlose Vierbeiner geschaffen. 250 Hunde, Katzen und andere Tiere in Not leben in seiner Obhut und immer muss sich Kostas derselben Herausforderung stellen: er findet neue Welpen auf der Straße oder man wirft sie einfach bei ihm über den Zaum. Ein kostenintensives Problem, denn die Kleinen brauchen eine Sonderbehandlung. Sie sind empfindlich gegenüber Krankheiten und müssen geimpft werden. Tierärztin Dr. Gourzioti, die Kostas Schützlinge seit vielen Jahren begleitet, ist zur Stelle. Sie kastriert die Tierheimbewohner im Auftrag der Tierhilfe Süden e.V. und kümmert sich um die Erstversorgung der Neuankömmlinge. Ein tolles Tierschutzprojekt, das wir gerne weiter unterstützen möchten. Wer möchte uns dabei helfen? Hier können Sie einen Beitrag dazu leisten:

 

Spendenkonto Tierhilfe Süden e.V.

Sparda-Bank München

IBAN: DE97 7009 0500 0002 6269 00

BIC: GENODEF1S04

 

oder PayPal (zum Spenden einfach dem Link folgen)


Hilfe für Streuner auf Kreta

18.02.20 - Auf Kreta unterstützen wir den kleinen Tierschutzverein Kivo Kreta e.V. Die beherzten Tierschützer/innen helfen den vielen herrenlosen Hunden und Katzen auf der griechischen Urlaubsinsel durch Versorgung an Futterstellen, Kastration und Nachsorge. Sie bieten medizinische Hilfe für Kettenhunde und leisten zusammen mit den Tierärzten Notfallhilfe bei verletzten Tieren. Streuner fallen leider häufig dem Straßenverkehr zum Opfer. Bonnie, alias Stummelchen, wurde als Welpe angefahren und erlitt fünf Brüche an den Vorderbeinen. Dank schneller tierärztlicher Versorgung konnte eine Amputation verhindert werden. Dennoch wird Bonnie, die bei einer lieben Pflegestelle untergekommen ist, immer eine leichte Gehbehinderung haben. Manche Streuner werden sogar absichtlich verletzt. Athina und Nando wurden jeweils mit Schrotkugeln angeschossen. Athinas Hinterbein wurde bei dem Angriff zerfetzt und der griechische Tierarzt konnte es nur mit viel Mühe retten. Nando verlor bei dem Tötungsversuch ein Auge. Beide dürfen bei einer Pflegestelle ihre schlimme Vergangenheit hinter sich lassen. Diese drei Glückspilze konnten gerettet werden. Unser Dank gilt allen Mitgliedern und Spendern, die unsere Hilfe möglich machen. Bitte bleiben Sie uns treu.


Aktiver Tierschutz in Lom

13.02.2020 - Auch wenn unsere Homepage in den letzten Monaten nicht so oft mit Aktualitäten beliefert wurde, so heißt das nicht, dass keine Projekte unterstützt wurden. In den von der Tierhilfe Süden e.V. geförderten Projekten ist wie immer allerhand los: Wie bei den Tierschützerinnen in Lom, die mit unserer Hilfe Straßentiere in der bulga-rischen Grenzstadt an der Donau versorgen. Notfallhilfe, Vermittlung, Tierarztbesuche und Kastration, Verpflegung mit Futter, Wasser und Medikamenten – Aneta, Daniela, Katja, Angel und die anderen Tierfreundinnen geben alles!

All diese Einsätze zur Rettung der Tiere sind mit Kosten verbunden. Ohne Unterstützung könnte vielen armen Vierbeinern nicht geholfen werden. Bitte bleibt der Tierhilfe Süden e.V. treu, damit wir auch in Zukunft helfen können!


Das traurige Leben der Kettenhunde - leider noch immer aktuell

 

Nicht nur herrenlose Streuner führen ein armseliges Leben. So mancher Kettenhund würde sicherlich das Leben auf der Straße bevorzugen.

Ihr einziger Lebenszweck ist es, ein Grundstück zu bewachen. Kettenhundehalter legen ihren Wachhunden meist schon im Welpenalter die Kette um den Hals. Anstatt spielerisch die Welt zu erkunden, ist das Hundekind von nun an dazu verdammt, sein Dasein im Radius weniger Meter zu fristen. In manchen Fällen gehen die Vernachlässigung und Gleichgültigkeit der Besitzer so weit, dass dem heranwachsenden Hund nicht einmal ein entsprechend größeres Halsband gegönnt wird. Wir bekamen schon Hunde zu Gesicht, deren viel zu enge Halsketten ins Fleisch eingewachsen waren. Dass die Tiere unter unvorstellbaren Schmerzen leiden, nehmen die Hundehalter nicht wahr.

Leider hält sich unter Kettenhundebesitzern hartnäckig der Irrglaube, Tiere mit abgeschnittenen Ohren könnten noch besser hören. Um einen noch effektiveren Wachhund zu bekommen, verstümmeln auch heute noch einige Halter ihre Hunde - natürlich eigenhändig, ohne Betäubung, mit Scheren oder Messern.

In der Regel kümmern sich die Besitzer auch nicht um den nötigen Schutz ihrer Wachhunde vor Zecken und anderen Parasiten. Uns haben sich schon grauenvolle Bilder der Verwahrlosung geboten: Ohren, die voll und ganz mit Zecken besetzt waren, dutzende Zecken um die Augen – Parasiten sind für die Hunde eine Qual und auch nicht ungefährlich. Die Blutsauger können schwere Krankheiten wie Erlichiose übertragen. Die Tiere sterben elend, und die Kadaver landen einfach auf der nächsten Müllhalde. Schnell übernimmt ein neuer  Welpe den Platz an der Kette.

Tierärzliche Versorgung gibt es nur in seltenen Fällen. Kettenhunde werden weder geimpft noch kastriert.

Womit wir gleich beim nächsten Problem angelangt sind: Unkastrierte Hündinnen, die an der Kette leben, werden zweifelsohne von streunenden Rüden gedeckt. Die ungewollten Welpen gilt es nun wieder loszuwerden. Immer wieder finden Tierschützer auf grausame Art und Weise entsorgte Welpen.

Viele Kettenhunde sind der Witterung schutzlos ausgeliefert. Ihnen mangelt es oft an Schatten, Zugang zu frischem Wasser, Schutz vor Regen, Kälte oder Hitze. Auch bei der Ernährung wird nicht auf das Wohlergehen der Tiere geachtet. Viele Besitzer geben nur hartes oder gar schimmeliges Brot. Aus Hunger fressen die Tiere es trotzdem und werden krank. Darüber hinaus leidet so mancher Kettenhund auch noch unter Misshandlungen durch seinen Besitzer. Die Hunde werden als wertlose Sache gesehen.

 

Aus diesem Grund gestaltet sich die Hilfe für Kettenhunde besonders schwierig. Es ist unumgänglich, das Gespräch mit den Besitzern zu suchen. Hier ist viel Fingerspitzengefühl gefragt, denn fühlt sich ein Hundehalter belehrt oder gekränkt, erreicht man höchstens das Gegenteil. Wichtig ist es, den Besitzern zu vermitteln, dass die Tiere empfindsame Wesen sind.

Wir sind für ein generelles, europaweites Verbot der Kettenhundehaltung. Wir befassen uns mit diesem Problem jetzt auf politischer Ebene und erarbeiten eine Petition für die zuständigen Instanzen.