Aktuelle Meldungen

Unter diesem Menüpunkt berichten wir über aktuelle Ereignisse aus dem Tierschutz.


Erneute Kastrationsaktion in Griechenland

27.05.20 - Man kann nur immer wieder betonen, wie wichtig Kastrationen sind. Nur so kann dem Elend auf der Straße nachhaltig vorgebeugt werden. In guter Zusammenarbeit mit Tierärztin Dr. Gourzioti konnten wir in Trikala auf dem griechischen Festland die, in diesem Jahr zweite, Kastrationsaktion durchführen. 22 herrenlose Vierbeiner - 18 Hunde und 4 Katzen - konnten mit Ihrer Hilfe, liebe Mitglieder und Spender, kastriert werden und dürfen nun in gemischten Gruppen im Tierheim von Kostas Pappas zusammenleben.

Trotzdem bekommt Kostas stets Zuwachs: ausgesetzte Welpen, hungernde Straßentiere - alle Neuankömmlige müssen rechtzeitig kastriert werden, denn Nachwuchs auszuschließen hat oberste Priorität.

Für unsere nächste Kastrationsaktion benötigen wir noch Spenden. Wer möchte einer griechischen Fellnase eine Kastration ermöglichen? Bitte unterstützen Sie unser Projekt mit einer Spende an Tierhilfe Süden e.V., Verwendungszweck -KASTRATION- an IBAN: DE97700905000002626900 bei der Sparda Bank München. Die greichischen Vierbeiner sagen DANKE!


Mattys Verwandlung auf unserer türkischen Krankenstation

26.05.2020 Matty: es war ein langer Genesungsprozess, denn die Räude hatte Rüden Matty fest im Griff. Nach monatelanger Therapie auf unserer Krankenstation in den Hügeln von Demirtas haben wir den Kampf gegen die Krankheit schließlich gewonnen. Aus dem Bündel Elend von der Straße ist ein wunderschöner Hund geworden, der seine Dankbarkeit gerne zeigt. Der sanfte Riese hängt sehr an Helferin Gemma, mit der er es liebt zu kuscheln. Leider hat Matty Leishmaniose und muss regelmäßig Medikamente nehmen. Auf der Krankenstation leben vier weitere Leishmaniose-Hunde (Kaktus, Lolly, Nina und Wum), die Allopurinol gegen diese Mittelmeer-Krankheit einnehmen müssen. Mit Ihrer Spende oder Ihrem Mitgliedsbeitrag unterstützen Sie die Versorgung unserer vierbeinigen Patienten mit Medikamenten.


Kastrationen: bitte helfen Sie mit!

14.05.2020 - Die Kooperation mit der veterinärmedizinischen Klinik in Sofia und das kleine Nachsorgezentrum/Tierheim nebenan gehören zu unseren größten Projekten. Hier wird in großem Umfang wertvolle Tierschutzarbeit geleistet. Kastration ist einer der Grundpfeiler im Tierschutz, denn dem Leid der Straßenhunde und -katzen wird auf diese Weise vorgebeugt. Projektkoordinatorin Georgetta Janeva berichtet von der Situation vor Ort: „Die Zahl der herrenlosen Hunde hat in den letzten Jahren in Sofia, Dank der Kastrationen, erheblich abgenommen. Insbesondere im Stadtzentrum sind kaum Streuner zu sehen, dafür aber in den Randbezirken und Vororten sowie in den Villenvierteln. Oft werden sie dort ausgesetzt und sind ihrem Schicksal ausgeliefert zu verhungern oder überfahren zu werden. Zum Glück gibt es Menschen mit Herz, die solchen Tieren helfen. Auch wir im Kastrationszentrum versuchen, neben den Kastrationen, auch verletzten Hunden und Katzen zu helfen, soweit das unser Budget zulässt. Insbesondere jetzt während der Corona-Krise ist es sehr wichtig, diese Tätigkeit fortzusetzen. Im letzten Monat haben 50.000 Personen ihre Arbeit verloren. Für Bulgarien mit einer Bevölkerung von nicht mal 7 Mio. ist das eine hohe Zahl. Diese Menschen kämpfen nun vor allem um ihr eigenes Überleben. Den Tieren geht es dann um so schlechter.“

 

Im Jahr 2019 wurden im Kastrationszentrum mithilfe von Tierhilfe Süden e.V. 498 herrenlose Hunde und Katzen kastriert, mit einem Chip versehen und geimpft. Wir dürfen jetzt nicht nachlassen und müssen dieses großartige Projekt weiterführen. Die Corona-Beschränkungen werden jetzt gelockert und es können demzufolge wieder mehr Kastrationen durchgeführt werden, vorausgesetzt wir beschaffen die finanziellen Mittel. Liebe Tierfreunde, helfen Sie mit, das Elend auf den Straßen Sofias zu mindern und unterstützen Sie uns mit einer Spende an:

Tierhilfe Süden e.V. -Sparda Bank München: IBAN: DE 97 7009 0500 0002 6269 00 BIC: GENODEF1S04 Stichwort: „Kastration“

 

 

13.05.2020 - Kastration ist im Tierschutz das A und O.

 

Denn unzähligen auf der Straße geborenen Kätzchen steht ein kurzes und qualvolles Leben bevor. Auf sich allein gestellt leiden sie unter Futtermangel und Parasiten. Ungeimpfte Katzenkinder können schnell tödliche Krankheiten wie Katzenschnupfen, Katzenseuche, FIV und FELV aufschnappen oder im Straßenverkehr verunglücken. Wir wollen nicht tatenlos dabei zusehen und unterstützen u.a. das Katzenprojekt A-Mici Onlus in der Nähe von Rom. Die Katzenfreunde vor Ort sind pausenlos im Einsatz und versorgen Katzen an Futterstellen, impfen, leisten Notfallhilfe, vermitteln und kastrieren. Die Kastration ist die nachhaltigste Form von Tierschutz, denn sie beugt dem Leiden auf der Straße vor. Liebe Tierfreunde wir wollen noch mehr Samtpfoten das Elend auf der Straße ersparen. Helfen Sie uns dabei? Tierhilfe Süden e.V., Sparda Bank München: IBAN: DE 97 7009 0500 0002 6269 00

BIC: GENODEF1S04 Stichwort: „Kastration“

 


Diese Bilder lassen die Herzen von Hundefreunden höher schlagen - doch ohne Hilfe wären die 3 Brüder nicht mehr am Leben

12.05.2020 - Liebe Tierfreunde, mit Ihren Spenden unterstützen wir die Tierhilfe Udruga Rocco mit einem monatlichen Budget. Hierfür wird es eingesetzt:

 

Drei hilflose Welpen, noch keine 4 Wochen alt, laufen verängstigt neben einer stark befahrenen Landstraße im Osten Kroatiens. Entweder ist ihre Mutter tot oder der Halter der Mutter hat den unerwünschten Nachwuchs ausgesetzt.

 

Tierschützer von Udruga Rocca nehmen die Kleinen in ihre Obhut. Die Hundebabys sind misstrauisch und haben großen Hunger. Noch im rettenden Auto müssen sie sich übergeben und erbrechen Würmer! Man kann sich vorstellen, was für ein qualvoller Tod den Tierkindern bevorgestanden hätte, wären sie nicht gerettet worden. Nun haben die drei Welpen Namen: Die drei kleinen Rüden heißen Nenji, Bowie und Orson. Nach wochenlanger Behandlung gegen Endoparasiten sind die drei Brüder nun stark und alt genug für ihre erste Impfung. Sie sind nun gechipt, lernen an der Leine zu laufen und blicken hoffnungsvoll in die Zukunft. Bitte bleiben Sie der THS treu, damit wir dieses tolle Projekt weiter unterstützen können!

 


Ein Herz für Streuner in Istanbul

6.05.20 - Für die herrenlosen Hunde und Katzen war es ein Riesenglück, dass Frau Mehmetzade vor fast 35 Jahren nach Istanbul gezogen ist. Denn dort versorgt die Tierfreundin zusammen mit ein paar Damen aus dem Viertel in mehreren Parks über 20 herrenlose Hunde und 45 Streunerkatzen. Mit finanzieller Unterstützung durch Tierhilfe Süden e.V. gelingt es den tierlieben Rentnerinnen, die Vierbeiner täglich zu füttern und bei Bedarf medizinisch zu versorgen. Die Damen errichteten Schlafstätten, die von den Hunden und Katzen gleichermaßen angenommen werden, und sie sorgen auch dafür, dass die Streuner kastriert werden. Die Versorgung der Tiere ist für die über 80-jährigen Damen mit kleiner Rente kein leichtes Spiel. Doch die herrenlosen Parkbewohner warten jeden Tag schon sehnsüchtig, und Frau Mehmetzade würde es nie übers Herz bringen, die geliebten Vierbeiner dem Elend auszusetzen. Wir möchten sie bei der Verpflegung der herrenlosen Hunde und Katzen aus den Parks weiter unterstützen. Bitte helfen Sie uns dabei! Tierhilfe Süden e.V.; IBAN: DE 97 7009 0500 0002 6269 00; BIC: GENODEF1S04; Sparda Bank


Bosnien: Tierschutzarbeit zu Corona-Zeiten

30.04.2020 -Gerade haben die Tierschützerinnen Aida und Goga aus Sarajevo die 200 Tierheimhunde gut über den kalten Winter gebracht, schon folgt die nächste Herausforderung.

 

Auch in Bosnien gibt es strenge Ausgangsbeschränkungen, die die Versorgung des Tierheims beispielsweise durch Zeitauflagen erschweren. Tierschützerin Goga gehört zwar aufgrund ihres Asthmas zur Risikogruppe, dennoch lässt sie die vielen Schützlinge im Shelter nicht im Stich und sorgt unter Einhaltung der geltenden Beschränkungen für deren Verpflegung und Sauberkeit.

 

Es ist wenig los in der Fußgängerzone. Aida bringt den Straßenhunden Futter, denn die hungrigen, herrenlosen Vierbeiner finden dort kaum noch Essbares. Die meisten Streuner trauen sich aber erst nachts aus ihren Verstecken, wenn die Straßen menschenleer sind.

 

Die Tierschützerinnen Aida und Goga sind tagein tagaus mit soviel Tierleid konfrontiert. Jeden Tag geben sie vollen Einsatz für ein besseres Leben der Ärmsten. Der herrenlosen Hunde Sarajevos. Bitte lasst uns auch in Zeiten der Krise die Tiere nicht vergessen. Die Tierhilfe Süden e.V. hilft mit einem festen, monatlichen Geldbetrag. Das geht nur mit Ihrer Mithilfe. Liebe Tierfreunde, bitte helfen Sie uns dabei.

 


Aktuelle Nachrichten aus Kreta - dort unterstützen wir den Tierschutzverein Kivo Kreta e.V.: Wie geht es den Tierfreunden auf der Urlaubsinsel in Zeiten von Corona?

Kettenhund auf Kreta

Ein Glückspilz, denn er hat eine isolierte Hundehütte mit Getränkeeimer gespendet bekommen.

 

 "Liebe Kivo Freunde, Mitglieder, Paten und Spender,

 

Corona hebt im Augenblick die ganze Welt aus den Angeln, vielen Menschen droht der Verlust der Existenz. Das ist auch in Griechenland der Fall und aus dem Grunde werden wieder viele Haustiere auf der Straße entsorgt. Hier helfen wir Tierschützern vor Ort mit Geld für Futterkäufe für die Futterstellen, das Tierheim Kivotos und die kleinen Auffangstationen die zur Zeit alle überlaufen. Neben den ausgesetzten Haustieren kommt ja alle Jahre wieder im Frühjahr der „unerwünschte“ Nachwuchs. Auch die Ärmsten der Armen, die Kettenhunde werden nicht aus den Augen verloren.

Sie haben ja nicht einmal die Chance sich Futter zu suchen. Wenn das Spendenaufkommen es zulässt, finanzieren wir monatlich den Bau von mindestens zwei Hundehütten…um ein wenig Elend zu lindern.

 

Das alles geschieht mit Ihren Spenden. Vielen Dank dafür, ganz besonders jetzt, wo Corona uns allen zu schaffen macht.

Wir Kivos wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute, bleiben Sie uns weiterhin treu und vor allem bleiben Sie gesund."

Die Tierhilfe Süden e.V. möchte gewähleisten, dass wir die Tierschützer auf der Insel weiterhin mit einem monatlichen Geldbetrag unterstützen können. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende.


Täglich 200 hungrige Mäuler stopfen?

23.04.20 -Ohne Ihre Spenden und Beiträge ist das nicht möglich! Bitte bleiben Sie der Tierhilfe Süden e.V. treu, damit wir Kostas' Tierheim in Griechenland weiterhin jeden Monat mit einem festen Budget unterstützen können!

Mit einer Spende an unser Tierhilfe Süden e.V. Spendenkonto bei der Sparda Bank München - IBAN: DE97 7009 0500 0002 6269 00 - BIC: GENODEF1S04 helfen Sie Kostas Pappas bei der monatlichen Versorgung seiner vielen Schützlinge!


Nachricht aus Malta – seit vielen Jahren unterstützen wir dort Tierschützerin Christine Peters von AAA:

"Sehr geehrte Spender, liebes TH- Süden Team!

 

Wir alle hier aus Malta hoffen Ihnen allen geht es gut.

Als erstes möchten wir uns bei Ihnen allen für die treue Hilfe und Zuwendungen der letzten Jahre bedanken. Ohne Ihre Spenden hätten wir vielen, vielen Tieren nicht helfen können. Tiere, welche nur eine Operation benötigt hätten, die wir aber nicht bezahlen hätten können, hätten erlöst werden müssen. Durch die großartige Einrichtung "Leid Lindern" konnte diesen Tieren geholfen werden. Alle konnten ein liebevolles Zuhause finden und haben ein glückliches Leben und noch viele wunderbare Jahre vor sich. 

Durch die regelmäßigen Geldspenden konnten wir allen Tieren die Medizin und gutes Futter ermöglichen, welches zur Folge hat, dass unsere Tiere gesund werden oder bleiben. 

 

Leider, wie alle Organisationen derzeit, sind die Spenden drastisch zurück gegangen. Sei es als Geld-, Futter- oder Sachspende. Zeitgleich haben die Aussetzungen der Tiere zugenommen. Wie immer, geht es den Menschen schlecht, spüren es die armen Tiere als erstes. Seit dem Ausbruch von Covid-19 haben wir eine besorgniserregende Zunahme an ausgesetzten Tieren zu verzeichnen. 

 

Wir helfen wo wir können, weisen kein Tier ab. Obwohl unser Heim derzeit aus allen Nähten platzt. Vermittlungen gibt es nur wenige und dann nur für Hunde welche in Deutschland ein Zuhause gefunden haben. Hier auf Malta sind die Leute sehr schlecht informiert und haben Angst Corona von ihrem Haustier zu bekommen. 

 

Natürlich haben wir dadurch jede Arbeitshilfe für das Heim verloren. Die tägliche Hilfe beim Reinigen des Tierheims, Ausgabe von Futter und Medizin bleibt und an zwei Leuten hängen. Das sind Rosalind und ich. Wobei ich weiterhin noch meinen normalen Job nachgehe und anschließend die Tierheim Arbeit übernehme.  

 

Unseren Damen, welche die Katzen Kolonien betreuen, geht es nicht viel besser.  Viele Katzen werden einfach zu den Kolonien ausgesetzt. Nicht nur, dass die Tiere aus der Kolonie, diese Katzen nicht dulden, werden diese auch oft schwer verletzt, wenn es zu Attacken kommt. Ebenfalls sind diese Tiere meist nicht kastriert. Ihre Zuwendung an Futter hilft allen.

Anbei senden wir Ihnen ein paar Fotos, teils wie sie gelebt haben bevor sie zu uns kamen, teils ihren Zustand wie sie zu uns kamen. Und auch Fotos aus den Kolonien und bei uns. 

 

Wir hoffen dieser Virus ist bald gebannt und wir können uns wieder alle frei bewegen und allen Tieren die da draußen auf Hilfe warten, helfen. Liebe Spender von TH Süden, bitte vergessen Sie uns nicht. Mit Ihrer Spende können wir so viel Gutes für die Tiere tun.  Bitte bleiben Sie gesund!"

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Christine Peters

AAA – Malta

Triq Hal Far, Birzebbuga

Charity Number V / O 0092

00356 79 456 449

www.aaamalta.com


Neues von der Krankenstation

21.04.20 -Unser „Krisen-Team“ auf der Tierhilfe Süden - Krankenstation -Gemma und Joe- gibt auch zu Zeiten von Corona ihr bestes, die Patienten unter Einhaltung der strengen Auflagen zu versorgen. In unserem kleinen Hospital in der Türkei im Großraum Alanya werden unter tierärztlicher Aufsicht von Dr. Celal Özkan neben mehreren Dauerpatienten auch immer akute Notfälle versorgt. An diesem Ort können sich Hunde, die Opfer von Unfällen, Bissattacken oder Misshandlungen wurden unter besonderer Fürsorge erholen. Kranke Hunde erhalten hier die nötige Aufmerksamkeit und Pflege. Der Unterhalt der Krankenstation wird rein durch Spenden finanziert. Liebe Tierfreunde, bitte helfen Sie uns dabei, dieses wertvolle Tierschutzprojekt am Laufen zu halten.


Wie geht es unseren Tierschützern in Italien?

17.04.20 - Italien ist eines der am schlimmsten von der Corona-Krise betroffenen Länder weltweit. Trotzdem geben die Katzenfreunde von A-Mici Onlus in der Nähe von Rom auch in dieser schweren Zeit alles, um Samtpfoten in Not zu helfen. Die strengen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus erschweren die Tierschutzarbeit enorm, doch unter Einhaltung aller Regulierungen gelingt es dem Team um Petra und Sergio, Streuner zu versorgen, kranke und verletzte Kätzchen zu pflegen und Straßenkatzen kastrieren zu lassen. Denn das Elend der herrenlosen Streuner macht auch jetzt keine Pause. Im Gegenteil, es liegt weniger Essbares auf den Straßen und so mancher Katzenhalter hat aus Angst vor Ansteckung seinen Stubentiger kurzerhand auf die Straße gesetzt. Umso mehr danken wir all den Tierschützern vor Ort, die jetzt durchhalten und sich um hilfsbedürftige Tiere kümmern. Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende, damit wir möglichst vielen Tieren helfen können!


Auf der Suche nach Lesestoff während der Ausgangsbeschränkung?

Juliane Tag erzählt in diesem hübsch illustrierten Bilderbuch die rührende Geschichte von Cleo.

 

Geboren am Meer in der Türkei, aufgewachsen auf der Straße und schließlich nach Deutschland vermittelt über die Tierhilfe Süden e.V.: heute erlebt Hündin Cleo viele schöne Abenteuer mit ihrem Frauchen Jule. Autorin Juliane Tag lässt uns mit ihrem mittlerweile dritten Band „Cleo am Meer“ an Cleos Geschichte teilhaben.

 

So schön kann Tierschutz sein!

 

Das Buch kann für 15,00 € zzgl. Versand direkt bei Frauchen und Autorin Juliane Tag unter cleo@posteo.de bestellt werden und ist über den Buchhandel erhältlich. Juliane Tag bietet auch Lesungen zusammen mit Cleo an.

 

Buchtitel: Cleo vom Meer, Autorin: Juliane Tag, Auflage: 1. Auflage, Verlag (Erscheinungsjahr): Eigenverlag, 2020, ISBN-13: 978-3-00-065222-6, Sprache: deutsch, Aufmachung: Bilderbuch, 12 Doppelseiten, Hardcover, Preis: 15,00 Euro zzgl. Versandkosten

 


LEID LINDERN für Bissopfer Betzi

14.04.20 - Die junge, zutrauliche Hündin wurde letztes Jahr im Tierheim Demirtas fast zu Tode gebissen. Mit schweren Verletzungen landete sie auf der Tierhilfe Süden e.V. Krankenstation. Ihr Glück, denn dort konnte sie wieder vollständig genesen. Gemma und die anderen Helfer/innen haben sie lange Zeit unter tierärztlicher Weisung gepflegt. Und seht ihr, was für ein wunderschöner, lebensfroher Hund aus ihr geworden ist. Sie liebt es mit den Helferinnen zu knuddeln und fühlt sich sichtlich wohl. Zum vollkommenen Glück fehlt Betzi jetzt nur noch ein Zuhause!

Herzlichen Dank an alle Mitglieder und Spender. Ohne Eure finanzielle Unterstützung hätte Betzi nicht überlebt!


Corona-Krise trifft das Tierheim Gazipasa

9.04.20 - Eine ganz offensichtliche Konsequenz der, infolge der Coronakrise der geschlossenen Grenzen, ist natürlich die komplette Einstellung der Tiervermittlung. Einige unserer Schützlinge werden bereits sehnsüchtig von Familien in Deutschland erwartet, doch nun warten sie vergeblich auf ihre Ausreise.

 

Aber die gestoppte Vermittlung ist längst nicht unser größtes Problem.

 

Es droht eine Futterknappheit. Unser Tierheim im türkischen Gazipasa erhielt stets übriges Fleisch über einen Lieferanten, der Hotels und Restaurants in der Umgebung belieferte. Nun haben diese auf unbestimmte Zeit geschlossen und unser Tierheimleiter Michael Meindl muss immer weitere Strecken zurücklegen, um für die 250 hungrigen Fellnasen Nahrung zu bekommen. Die Trockenfutterpreise sind in der Türkei rasch gestiegen. Die laufenden Kosten, das Tierheim zu unterhalten bleiben bestehen. Liebe Tierfreunde, wir brauchen jetzt dringend Eure Hilfe. Bitte helft unseren Hunden in Gazipasa, die Sondersituation zu überstehen.

 

Bitte lasst uns in der Krise nicht allein! Eure Fellnasen aus Gazipasa

 

Tierhilfe Süden e.V

 IBAN: DE97 7009 0500 0002 6269 00

 BIC: GENODEF1S04

 Verwendungszweck: Corona-Nothilfe


Tierschutz zu Krisenzeiten – wie die Tiere unter der Corona-Krise leiden

8.04.20 - Die Not der Tiere ist größer denn je:

Aufgrund der vorherrschenden, strengen Ausgangsbeschränkungen können viele Streuner nicht an ihren gewohnten Futterstellen versorgt werden; Reisebeschränkungen zwischen Kommunen hindern Tierärzte an der Visite in den Tierheimen. Immer mehr überforderte Tierhalter werfen ihre Haustiere einfach auf die Straße, wo sie elend sterben. Manche panische Hunde- und Katzenbesitzer haben - entgegen aller offiziellen Meldungen - sogar Angst, sich bei ihrem Vierbeiner anstecken zu können und entledigen sich ihrer Haustiere. Tierheime sind überfüllt, da keine Tiere mehr ausreisen dürfen. Es spielen sich fürchterliche Szenen ab, die Tierschützer vor Ort sind überlastet und können nicht mehr helfen. All das bedeutet „Corona“ für die Tiere.

 

Liebe Tierfreunde, gerade jetzt brauchen auch die Tiere unsere Hilfe: Wir dürfen die Tierschützer vor Ort nicht im Stich lassen. Unsere Projekte in der Türkei, in Bulgarien, Griechenland, Malta, Montenegro, Bosnien, Kroatien und natürlich in Italien, sie brauchen unsere Unterstützung mehr denn je. Bitte helft mit:

Spendenkonto Tierhilfe Süden e.V.

IBAN: DE97 7009 0500 0002 6269 00

BIC: GENODEF1S04

Verwendungszweck: Corona-Nothilfe

 

Jeder Euro hilft!


Leben retten mit Leid Lindern: Sirmas langer Heilungsprozess

19.03.20 - Diagnose Anaplasmose, Erlichiose, Anämie, tiefe Fleischwunden und massives Untergewicht: Streunerhündin Sirma war schwer vom Leben auf der Straße gekennzeichnet.

Die bulgarischen Tierschützer retteten Sirma mit Mitteln aus unserem Hilfsfonds LEID LINDERN. Sie ist noch immer in Behandlung in der Tierklinik, doch mittlerweile kann sie das Gebäude schon für ausgiebige Spaziergänge verlassen und findet langsam den Weg zurück ins Leben. Ein großes DANKESCHÖN an alle Spender. Bitte helft mit, unseren Hilfsfonds wieder aufzufüllen! Das geht ganz einfach mit einer Spende an das Tierhilfe Süden e.V. Spendenkonto - Betreff LEID LINDERN! Oder über PayPay Betreff LEID LINDERN


Tierschutzarbeit in Lom - die schönen und die traurigen Momente

18.03.20 - Die Arbeit geht unseren bulgarischen Tierschützerinnen nicht aus, so viel ist sicher! Mit Unterstützung von Tierhilfe Süden e.V. konnten die Tierfreunde wieder vielen Hunden und Katzen helfen:

Wir unterstützen diese wertvolle Tierschutzarbeit! Bitte helfen Sie mit! Jede noch so kleine Spende kann Leben retten!


Kivo Kreta e.V.– ein Herz für die Kettenhunde der Urlaubsinsel Kreta

10.03.20 - Notfallhilfe bei verletzten Hunden und Katzen, Versorgung von Futterstellen für herrenlose Straßentiere, Unterstützung lokaler Tierschützer, Kastrationen und Fürsorge für Kettenhunde, um all dies kümmert sich der Tierschutzverein Kivo Kreta e.V., den wir monatlich unterstützen.

Nicht nur herrenlose Streuner führen ein elendes Leben, auch Hunde, deren Besitzer sie an der Kette halten, müssen leiden. Besitzer von Kettenhunden haben keinerlei Gespür für die Bedürfnisse des Hundes. Oft leben sie ohne soziale Kontakte,  an viel zu kurzen Ketten, ohne Schutz vor Kälte, Regen und Hitze. Sie sind ohne Impfungen und Zeckenschutz Parasiten ausgeliefert. Die unkastrierten Hündinnen werden von Streunern gedeckt und zeugen ungewollten Nachwuchs. Ein trauriges Leben. Daher begleiten die Tierschützer von Kivo Kreta mit Unterstützung der Tierhilfe Süden e.V. diese armen Seelen. Eines der Projekte ist der Bau von Hundehütten. So lässt sich das triste Dasein der Kettenhunde wenigstens ein bisschen angenehmer gestalten. Nun, zu Beginn der Zeckensaison wollen wir den Kivos dabei helfen, die fast 300 zu versorgenden Hunde auf der Insel mit Parasitenhalsbändern auszustatten, denn die Zecken können schwerwiegende Krankheiten wie Erlichiose übertragen. Die finanziellen Mittel dafür fehlen noch. Wir wollen den Tierschützern auf Kreta helfen. Möchten Sie einen Beitrag dazu leisten? Dann folgen Sie bitte einfach dem Link zu PayPal oder helfen Sie mit einer Überweisung auf unser Spendenkonto!

 


Kastrationsaktion für Katzen

04.03.2020 - Vergangene Woche veranlasste die Tierhilfe Süden e.V. einen Kastrationstag im türkischen Gazipasa. Zu der angekündigten Aktion konnten Straßenkatzen zur Kastration vorbei gebracht werden und Dr. Celal Özkan führte den Eingriff durch. Die Gelegenheit wurde gerne wahrgenommen. Viele Tierschützer beteiligten sich und brachten Katzen vorbei. Insgesamt wurden im Rahmen des Tierhilfe Süden-Kastrationstages 16 Katzen kastriert.

In nur 10 Jahren könnten aus 1 Katzenpärchen 80 Mio. Katzen werden. Eine unvorstellbare Zahl, die aber verdeutlicht, dass gerade die Kastration eine essentielle Rolle in der Tierschutzarbeit spielt. Durch Kastration wird dem Leiden auf der Straße nachhaltig vorgebeugt. Denn auf neugeborene Kätzchen warten dort Hunger, Krankheiten, Parasiten und die Gefahr im Straßenverkehr zu verunglücken.

 

Vielen Dank für die rege Teilnahme an der Aktion und vielen Dank für liebe Spender! Ohne Euch wären solche Aktionen nicht durchführbar!


Leid Lindern für Sirma

03.03.2020 - Mit Geld aus unserem Hilfsfonds LEID LINDERN helfen wir diesem Häufchen Elend wieder zurück ins Leben! Sirma wurde von Freiwilligen Tierschützern nahe Botevgrad in diesem desolaten Zustand aufgefunden. Sie musste zur Behandlung in die Fachklinik nach Sofia gebracht werden. Dort stellte man außerdem Anaplasmose, Erlichiose und schwere Anämie fest.Während ihres Klinikaufenthaltes konnte Sirma schon 2 kg zunehmen. Doch leider hat ihre traurige Vergangenheit auch seelische Wunden hinterlassen. Sirma hat kein Vertrauen zu Menschen und ist schwierig im Umgang. Wir hoffen, dass es den bulgarischen Tierfreunden trotzdem gelingen wird, einen Pflegeplatz für Sirma zu finden, wo sie ihre Vergangenheit vergessen darf.

 

Danke liebe Mitglieder und Spender für Ihre Mithilfe!

 

Hier kann man den Hilfsfonds LEID LINDERN wieder auffüllen, damit wir auch beim nächsten tierischen Notfall wieder eingreifen können:

Spendenkonto Tierhilfe Süden e.V.

Sparda Bank München

 „Leid Lindern“

IBAN: DE97 7009 0500 0002 6269 00

BIC: GENODEF1S04


Kastration = nachhaltiger Tierschutz

27.02.2020 - Nachwuchs zu vermeiden hat im Tierheim von Kostas Pappas in Griechenland oberste Priorität. Damit die vierbeinigen Bewohner trotzdem in harmonischen Gruppen zusammenleben dürfen, ist Kastration das A und O. Mit der erfahrenen Tierärztin Dr. Gourzioti führte die Tierhilfe Süden e.V. nun erneut eine Kastrationsaktion durch, bei welcher 17 Hunde und 5 Katzen kastriert wurden. Vielen Dank an Dr. Gourzioti für die langjährige Kooperation und natürlich an alle Mitglieder und Spender, die den Einsatz ermöglicht haben!


Tierschutz-Alltag in Trikala

20.02.20 - Griechenland: Der ehemalige Ziegenfarmer Kostas hat auf dem griechischen Festland eine kleine Oase für herrenlose Vierbeiner geschaffen. 250 Hunde, Katzen und andere Tiere in Not leben in seiner Obhut und immer muss sich Kostas derselben Herausforderung stellen: er findet neue Welpen auf der Straße oder man wirft sie einfach bei ihm über den Zaum. Ein kostenintensives Problem, denn die Kleinen brauchen eine Sonderbehandlung. Sie sind empfindlich gegenüber Krankheiten und müssen geimpft werden. Tierärztin Dr. Gourzioti, die Kostas Schützlinge seit vielen Jahren begleitet, ist zur Stelle. Sie kastriert die Tierheimbewohner im Auftrag der Tierhilfe Süden e.V. und kümmert sich um die Erstversorgung der Neuankömmlinge. Ein tolles Tierschutzprojekt, das wir gerne weiter unterstützen möchten. Wer möchte uns dabei helfen? Hier können Sie einen Beitrag dazu leisten:

 

Spendenkonto Tierhilfe Süden e.V.

Sparda-Bank München

IBAN: DE97 7009 0500 0002 6269 00

BIC: GENODEF1S04

 

oder PayPal (zum Spenden einfach dem Link folgen)


Das traurige Leben der Kettenhunde - leider noch immer aktuell

 

Nicht nur herrenlose Streuner führen ein armseliges Leben. So mancher Kettenhund würde sicherlich das Leben auf der Straße bevorzugen.

Ihr einziger Lebenszweck ist es, ein Grundstück zu bewachen. Kettenhundehalter legen ihren Wachhunden meist schon im Welpenalter die Kette um den Hals. Anstatt spielerisch die Welt zu erkunden, ist das Hundekind von nun an dazu verdammt, sein Dasein im Radius weniger Meter zu fristen. In manchen Fällen gehen die Vernachlässigung und Gleichgültigkeit der Besitzer so weit, dass dem heranwachsenden Hund nicht einmal ein entsprechend größeres Halsband gegönnt wird. Wir bekamen schon Hunde zu Gesicht, deren viel zu enge Halsketten ins Fleisch eingewachsen waren. Dass die Tiere unter unvorstellbaren Schmerzen leiden, nehmen die Hundehalter nicht wahr.

Leider hält sich unter Kettenhundebesitzern hartnäckig der Irrglaube, Tiere mit abgeschnittenen Ohren könnten noch besser hören. Um einen noch effektiveren Wachhund zu bekommen, verstümmeln auch heute noch einige Halter ihre Hunde - natürlich eigenhändig, ohne Betäubung, mit Scheren oder Messern.

In der Regel kümmern sich die Besitzer auch nicht um den nötigen Schutz ihrer Wachhunde vor Zecken und anderen Parasiten. Uns haben sich schon grauenvolle Bilder der Verwahrlosung geboten: Ohren, die voll und ganz mit Zecken besetzt waren, dutzende Zecken um die Augen – Parasiten sind für die Hunde eine Qual und auch nicht ungefährlich. Die Blutsauger können schwere Krankheiten wie Erlichiose übertragen. Die Tiere sterben elend, und die Kadaver landen einfach auf der nächsten Müllhalde. Schnell übernimmt ein neuer  Welpe den Platz an der Kette.

Tierärzliche Versorgung gibt es nur in seltenen Fällen. Kettenhunde werden weder geimpft noch kastriert.

Womit wir gleich beim nächsten Problem angelangt sind: Unkastrierte Hündinnen, die an der Kette leben, werden zweifelsohne von streunenden Rüden gedeckt. Die ungewollten Welpen gilt es nun wieder loszuwerden. Immer wieder finden Tierschützer auf grausame Art und Weise entsorgte Welpen.

Viele Kettenhunde sind der Witterung schutzlos ausgeliefert. Ihnen mangelt es oft an Schatten, Zugang zu frischem Wasser, Schutz vor Regen, Kälte oder Hitze. Auch bei der Ernährung wird nicht auf das Wohlergehen der Tiere geachtet. Viele Besitzer geben nur hartes oder gar schimmeliges Brot. Aus Hunger fressen die Tiere es trotzdem und werden krank. Darüber hinaus leidet so mancher Kettenhund auch noch unter Misshandlungen durch seinen Besitzer. Die Hunde werden als wertlose Sache gesehen.

 

Aus diesem Grund gestaltet sich die Hilfe für Kettenhunde besonders schwierig. Es ist unumgänglich, das Gespräch mit den Besitzern zu suchen. Hier ist viel Fingerspitzengefühl gefragt, denn fühlt sich ein Hundehalter belehrt oder gekränkt, erreicht man höchstens das Gegenteil. Wichtig ist es, den Besitzern zu vermitteln, dass die Tiere empfindsame Wesen sind.

Wir sind für ein generelles, europaweites Verbot der Kettenhundehaltung. Wir befassen uns mit diesem Problem jetzt auf politischer Ebene und erarbeiten eine Petition für die zuständigen Instanzen.