Leid Lindern - Hilfe durch unsere Tierärzte

Um speziell in akuten Notfällen schnell und unbürokratisch Hilfe leisten zu können, rief Vereinsvorsitzende Heidi Pickel den Hilfsfonds "Leid Lindern" ins Leben. Angesichts des unendlichen Leidens vieler Tiere, mit dem sie seit Jahren konfrontiert wird, suchte sie nach einem neuen Weg diesen armen Vierbeinern vor Ort zu helfen.

Das länderübergreifende Projekt richtet sich an besonders schwere Fälle. Der Hilfsfonds von Tierhilfe Süden e.V. rettet verletzte, gequälte und kranke Tiere. Ihnen stünde ein qualvolles Sterben bevor, würde man sie sich selbst überlassen. Häufig werden streunende Hunde und Katzen Opfer des Straßenverkehrs oder von Tierquälern und kommen mit schrecklichen, offenen Wunden oder Knochenbrüchen zu den Helfern vor Ort.

Auch schlimmste Hautkrankheiten sind bei Straßentieren nicht selten und verlaufen unbehandelt tödlich. Unsere fähigen Tierärzte können in vielen Fällen noch wahre Wunder vollbringen. Es ist erstaunlich wie so manches Bündel Elend, das nur knapp dem Tod von der Schippe gesprungen ist, sich schon bald zu einem wunderschönen, lebensfrohen Tier entwickelt. Und wenn die Verletzungen so schwerwiegend sind, dass der Veterinär keine Chance mehr sieht, so kann das arme Tier zumindest schnell und schmerzlos erlöst werden. Auch wenn wir um die glücklosen Vierbeiner trauern, denen wir so gerne gezeigt hätten, dass ihr Leben etwas wert ist, tröstet uns der Gedanke, dass sie nicht länger sinnlos leiden müssen. 

Durch den Hilfsfonds "Leid Lindern" konnten wir schon unzähligen Hunden und Katzen den Weg zurück ins Leben schenken. All dieses Leid zu lindern, wäre mit unseren „normalen“ Mitteln nicht möglich gewesen, andere Projekte hätten finanziell beschnitten werden müssen. Deshalb danken wir an dieser Stelle allen uns verbundenen Tierfreunden, die es mit ihren Spenden ermöglichen, dass diesen Ärmsten der Armen geholfen werden kann und sie nicht unter Schmerzen in irgendeinem Straßengraben ihr Leben aushauchen müssen. Wir hoffen, dass wir auch künftig in der Lage sein werden, dieses Hilfsprojekt dank Ihrer Unterstützung weiterzuführen. 


Welpensterben - ein schwer lösbares Problem

Auf der Straße geborene Vierbeiner wachsen unter unhygienischen Umständen heran. Schnell fangen sich die Tierkinder Krankheiten ein. Die Mutter findet oft nicht genug, oder nur mangelhafte Nahrung, um genügend Milch zu produzieren und nur die stärksten des Wurfes kommen durch. Für Welpen oder Kätzchen im Tierheim besteht große Ansteckungsgefahr. In ihrem kurzen Leben konnten sie noch keine Abwehrkräfte aufbauen und sind besonders anfällig. Wo viele Tiere zusammen leben, können die Kleinen schnell Krankheiten wie Parvovirus oder Staupe aufschnappen. Auch wenn die Welpen sofort geimpft werden, ist es manchmal schon zu spät. Die meisten Tierheime können sich eine abgetrennte Welpenstation nicht leisten. Um dieses fürchterliche Elend einzugrenzen, bitten wir Sie dringend um Ihre Hilfe. Mit einer Spende von 50,00 € finanzieren sie die Kastration einer Straßenhündin und damit das elendige Sterben der Welpen.

Eine Tierfreundin schreibt:

Dieses ausgezehrte Hundemädchen in Tokat Türkei verstarb neben mir, als ich ihm Wasser in eine Schüssel füllte. Kleine, arme Seele, komm gut über den Regenbogen.

Wir  trauern  um diese kleinen Wesen, denn sie werden nur geboren um zu leiden und zu sterben, ohne jemals eine hilfreiche, liebevolle Hand gespürt zu haben, wenn sie nicht von uns aufgefunden werden.

Wir, die Tierhilfe Süden und ihre Mitarbeiter vor Ort, können leider häufig auch nicht helfen, denn die Mütter sind krank, ausgemergelt und halb verhungert! Die Welpen haben keine Chance, sie landen auf dem Müll.

Den Anblick dieser kleinen Hundekörper, die oft den Todeskampf noch sichtbar werden lassen, vergisst man nie.

Wenn wir Welpen auffinden, versuchen wir sie zu retten, zumindest aber erleben diese Hundekinder im schlimmsten Fall wenigstens einige schöne Tage voll Fürsorge und Liebe. Gegen das Sterben dieser häufig bereits viel zu geschwächten und nicht mehr widerstandsfähigen Körperchen sind wir machtlos und müssen den Tod tieftraurig hinnehmen.

Die kleinen Wesen, zum Knuddeln süß und lieb, blicken uns mit ihren unschuldigen Augen staunend an. Müssen sie über den Regenbogen gehen, bleibt uns eigentlich nur ein Trost: Ein Leben auf der Straße oder als Kettenhund, geschunden, schlecht versorgt, leidend an Parasiten oder schutzlos extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt, bleibt ihnen erspart. Wir wollen Leben erhalten, aber wir sehen auch, dass Leben zur Qual werden kann, wenn angekettete Weibchen die Attacken frei laufender Rüden ertragen müssen, sich wegen eingewachsener Halsbänder vor Schmerzen kaum bewegen können, oftmals lange Zeit vor leeren Futter- oder Wasserschüsseln darben, und - wenn es dem Besitzer gefällt - grundlos geschlagen werden. Verendet das Tier, spielt das keine Rolle, man hängt das nächste vierbeinige Opfer an die Kette. Viele Gründe, dafür zu sorgen, dieses trostlose Leben erst gar nicht entstehen lassen. Deshalb plädieren wir für Kastrationen, eines unserer wichtigsten Anliegen. Mit dieser Bitte wenden wir uns an Sie: Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende für Kastrationen, helfen Sie uns, das Leid zu verringern.

Wenn Sie bei Alanya, aber auch sonst überall im Lande, Urlaub machen und sich von diesem Elend überzeugen wollen, sehen Sie sich doch einmal nach den Müllhunden um. Dort leben herrenlose Hunde, dort werden sie von den Behörden ausgesetzt. Tierfreunde fahren oft 30 km weit, um sie mit Wasser zu versorgen, sonst ist der grausame Tod durch Verdursten vorprogrammiert.

Sie helfen den Hunden sehr, wenn sie während Ihres Aufenthaltes bei einem örtlichem Tierarzt eine Kastration durchführen lassen und darauf achten, dass das Tier ein bis zwei Tage Nachsorge bekommt. Schreiben Sie uns:

Wir sagen Ihnen gerne, zu welchem Tierarzt Sie in Alanya gehen können, wer ein Freund der Straßentiere ist.

Fütterungen sind gut und notwendig - dafür ein großes DANKESCHÖN - , aber eine Kastration ist noch sinnvoller, denn nur durch Kastration werden weniger Welpen geboren, dadurch entsteht weniger Leid.

Um dieses traurige Welpensterben einzugrenzen, bitten wir Sie um Hilfe.

Die Kosten für eine Kastration betragen 50 €. Bitte spenden Sie, um großes Tierleid zu verringern.


LEID LINDERN: KASTRATION = AKTIVER TIERSCHUTZ

 

Die Population der Straßentiere durch Kastrationen einzudämmen, ist seit Jahren eines der wichtigsten Anliegen der Tierhilfe Süden e.V. Nun werden im Rahmen des Projekts „Leid lindern“ die Kastrationen ausgeweitet. Vertragstierärzte der Tierhilfe Süden e.V. fahren über Land und führen in den Dörfern auf dem Gebiet der Gemeinde Alanya kostenlose Kastrationen durch. Da die Menschen von den Tierärzten über die Notwendigkeit und Wichtigkeit dieser Aktionen aufgeklärt werden, geben sie in den meisten Fällen ihr Einverständnis. Auch Hündinnen an der Kette oder in den Dörfern frei herumstreunende Weibchen werden natürlich gedeckt und die Welpen erwartet entweder ein elendes Leben oder sie werden durch ihre Besitzer entsorgt. Das bedeutet, dass sie ausgesetzt werden und damit einen langsamen, qualvollen Tod durch Verhungern bzw. Verdursten erleiden müssen

Der für uns tätige Veterinär wird nun in gewissen Abständen weitere Aktionen für die Tierhilfe Süden durchführen. Wir bitten Sie, uns bei der Vermeidung des beschriebenen Elends zu unterstützen .

IBAN DE97 7009 0500 0002 6269 00 - Sparda Bank München

 



LEID LINDERN

Kroatien