Tierheim Demirtas

Die kleine Pointer-Hündin Chrissy wurde in diesem furchtbaren Zustand  vor fünf Monaten mit hochgradiger Räude von ihrem Besitzer zu ins Tierheim gebracht.

Mittlerweile kann man dank der Medikamente aus Deutschland sehen, was für eine hübsche Hündin Chrissy ist. Wir sind glücklich, dass wir sie retten konnten.

 

Anmerkungen von Heidi Pickel, Vorstand der Tierhilfe Süden e.V.

 

Ein Großteil der türkischen Bevölkerung empfindet ihren Hunden gegenüber keine Verpflichtung, in Leid und Schmerz  zu helfen, sie sind als Welpen ein nettes Spielzeug  für die Familie, später werden sie uninteressant und Zuwendung oder Hilfe für das Tier, wenn es krank wird,  ist nicht im Gedankengut verankert.

Tritt der Fall ein, heißt es "ab auf die Straße" – Hauptsache  diese Krankheit beleidigt nicht das Auge oder die Familie und belastet nicht den Geldbeutel. Wie gleichgültig und mitleidlos sind diese Menschen, wenn sie so mit  einem Tier umgehen....

Deshalb hatte diese Hündin Chrissy  Glück im Unglück. Ein mitfühlender türkischer Mann hat es nicht übers Herz gebracht, die Hündin einfach auf die  Straße zu werfen, sie wurde wenigstes zum Tierheim Demirtas  gebracht. Eine gute Tat, ein Erfolg unserer täglichen und jahrelangen Bemühungen,  Verständnis für Schmerz und Leid der Hunde, Katzen und Pferde zu wecken.

Die Mitarbeiterinnen der THS haben die Hündin Chrissy in unserer Krankenstation  gesund gepflegt. Sie liebe Tierfreund haben dies durch IHRE Spende ermöglicht.

 

Chrissy und die Tierhilfe Süden danken von ganzem Herzen!!!

Das Leid der türkischen Hunde

Shari
Shari

Eine alte Hundedame, die niemand mehr wollte und die ihren Lebensmut schon fast verloren hatte, genießt nun auch die Vorzugsbehandlung auf unserer "Alm".

Dieser geschundene Hund musste sein bisheriges Leben unter unvorstellbaren Verhältnissen  im Dreck und Kot fristen.

Die Pfoten der armen Schäferhündin waren derart entzündet,  dass sie kaum noch darauf laufen konnte. Ihre Haut  war von Ekzemen zerfressen.

Aber auch sie darf nun Dank dem Projekt LEID LINDERN auf der Alm die schönen Seiten des Lebens erfahren, und erholt sich zusehends.

Die Bilder zeigen den Hund Roy.

Er wurde mit Verbrühungen 3. Grades am Strand von Demirtas gefunden.

Dank unseres Projekts LEID LINDERN konnte ihm geholfen werden.

Er genießt jetzt die Fürsorge auf unserer Alm.

Dieser kleine Welpe, wurde ganz alleine verletzt auf der Strasse gefunden. Unser Tierarzt Celal musste helfen, doch wie sieht die Zukunft dieses kleinen Hundewelpen aus...

 

Bitte helfen Sie uns durch Ihre Spenden!

LAKMUS

Frau Monika Hollweck,Tierheimleitung Gazipasa, hat sich des Hundes angenommen und die Tierhilfe Süden e.V. konnte helfen, weil Sie, liebe Spender, uns unterstützten. Vielen, vielen Dank für Ihre Treue und Spendenbereitschaft.

 

Lakmus wurde am 12.08.2015 von einem Gemeinde-Arbeiter gebracht. Sie ist ca. zwei Jahre alt und hatte alle vier Füße mit Teer versiegelt. Der Schäferhund-Husky-Mix  ist ein hübsches Kerlchen mit einem braunen und einem blauen Auge.

Nun wurde eine größere Menge guten, aber für Tier und Mensch ungefährlichen Lösungsmittels für Teer benötigt.

Dr. Pelenk empfahl „gas yağı”. Das ist das Mittel, mit dem auch Teer und Bitumenverschmutzungen an Fahrzeugen entfernt werden.

Ganz geduldig badete sie abwechselnd ihre Vorderfüße in der wässrigen Flüssigkeit, die sich sofort in eine dreckige schlammige Brühe verwandelte.

Mit ausgedienten weichen Tüchern konnte der nicht so dick anhaftende Teer abgewischt werden.         

Für die mehrere cm-dicke Teerschicht zwischen den Zehen brauchte es jedoch viel Geduld. Das war nicht in einer Sitzung zu entfernen. Die Behandlung musste noch dreimal wiederholt werden. Dann kamen die hinteren Beine dran. Aber auch eine Nachbehandlung der vorderen Füße  war erforderlich.

 

Hier noch eine Geschichte,  jeden Tag dieses Elend, aber wir helfen wo wir können.

Hier können wir nur erahnen, welche Schmerzen dieses Tier ertragen musste.

Bitte helfen Sie, wir sind dankbar für jeden Cent.

 

Dr. Pelenk - unser Vereinsarzt - schreibt:

 

Guten Morgen Frau Pickel,

 

dieser Patient wurde in Avsallar/Türkei auf der Straße gefunden. Er hat sich vermutlich durch einen Unfall eine Hautlappenablösung von ca 30 cm durch eine Schnittverletzung am Rücken zugezogen. Diese wurde mit 40 Stichen und einer Drainage versorgt. Der Patient wird bis Samstag in der Praxis bleiben da er einen Halskragen trägt. Plan ist ihn am Samstag wieder auf die Straße zu lassen.

 

LILO & LOTTE

Unser Vereinstierarzt Dr. Pelenk , ein junger Tierarzt mit sehr viel Liebe zu den Hunden und Katzen, hat auch diesen Hunden geholfen.

Darüber sind wir dankbar und die Hunde sicherlich auch!

 

Dr.Pelenk schreibt:

 

Guten Morgen Fr Pickel,

als Anlage bekommen  Sie die Bilder über die operierten Welpen. Die OP`s sind sehr gut verlaufen und es geht beiden sehr gut, sie sind momentan im Tierheim...

 

Lilo und Lotte, am Tag (12.05.15), so wie auf den Fotos zu sehen, im TH abgegeben.

Frau Zeeb brachte sie gleich nach Avsallar in die Klinik unseres TH-Arztes Dr. Pelenk.


Bei beiden war der linke Hinterlauf gebrochen. Schön zu sehen, das  auch in der Türkei langsam ein Umdenken passiert, und es immer mehr Leute gibt, für die auch ein Tierleben etwas gilt.

 

Jetzt galt es eine lebenswichtige Entscheidung zu treffen. Die beiden dürfen leben!

 

Und wie man sieht, es war die richtige Entscheidung.

Hier sieht man Lilo und Lotte, am 20.05. dem Tag, an dem sie Dr.Pelenk sie aus der Kinik wieder mitgebracht hatte.


Sie sind beste Freunde, spielen vergnügt miteinander, trotz der schweren Operationen.

 

Jetzt bei allen beiden von der Verletzung und der Operation nichts mehr mehr zu bemerken. Wenn das Fell noch komplett nachgewachsen ist, ist nichts mehr zu sehen.


Das Leid der türkischen Katzen

Wir helfen weiterhin im Rahmen unseres Hilfsfonds "Leid lindern" die Katzenpopulation vor Ort einzudämmen.

2014 wurden über 1200 Katzen mit Ihrer Hilfe, lieber Spender kastriert.

Neues Projekt: Kastrationen von Kettenhunden

 

Schon der erste Tag unseres neuen Kastrationsprojektes, das in guter Zusammenarbeit mit den Amtstierärzten der Stadt Alanya durchgeführt wird, war ein Erfolg. Es geht darum, die türkischen Hundebesitzer davon zu überzeugen, dass auch an der Kette gehaltenen Hunde kastriert werden müssen, damit zum Beispiel weibliche Hunde nicht von frei herumlaufenden Straßenhunden gedeckt werden können.

Wir hoffen nun, dass unsere Zukunftsvision, das heißt, Kastrationen, wetterfeste Hundehütten und ärztliche Betreuung kranker Tiere, durch dieses Projekt Realität wird und damit eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Kettenhunde erreicht wird.

 

Wie ging es weiter mit Wolfi .........?

 

Die Geschichte von Wolfi rührte eine tierliebe Frau, Mitglied der THS, so sehr, dass sie sich entschloss, alle noch ungedeckten Kosten für Wolfi zu übernehmen. Dank dieser großzügigen Spende konnte Wolfi umgehend operiert werden. Bei der aufwendigen Operation war nicht abzusehen, inwieweit der geschädigte Gehörgang zu retten ist, aber mittlerweile ist zu merken, dass Wolfi hören kann. Die Heilung schreitet gut voran und wir werden alles tun, dass er dieses traumatische Erlebnis vergißt und ein glücklicher Hund wird.

 

Der arme Wolfi

 

Wir alle kennen das Märchen von Rotkäppchen und dem bösen Wolf. Auf Rotkäppchens Frage: „Warum hast Du so große Ohren“, antwortet der Wolf: „Damit ich Dich besser hören kann“. Es gibt leider Menschen in anderen Kulturen, die – aus Bösartigkeit oder auch nur Unwissenheit – ihren Hunden die großen Ohren abschneiden, weil sie der Meinung sind, dann könnten sie besser hören. Sie entscheiden gegen die Natur, die von dem Gott, an den sie glauben, schon gut und sinnvoll eingerichtet wurde. Denn die so beschädigten Ohren verhelfen keineswegs zu besserem Hören, sie können dieses im Gegenteil irreparabel zerstören.

Genau dieses wird dem armen „Wolfi“ , wie wir ihn nennen, passieren, wenn er nicht operiert wird. Wolfi wurde auf der Straße zur Kastration eingefangen und ins Tierheim Gazipasa gebracht. Der Tierarzt stellte fest, dass der arme Kerl unter heftigen Schmerzen zu leiden hat. Die Untersuchung der brutal abgeschnittenen Ohren ergab, dass auch der Gehörgang geschädigt ist. Nur eine sorgfältig durchgeführte Operation durch unseren kompetenten Tierarzt Dr. Pelenk wird den Hund von seinem Leiden befreien können. Die Ohrenschmerzen sind für ihn unerträglich, Untersuchungen können nur unter Narkose durchgeführt werden.

Die Tierhilfe Süden e.V. möchte dem Vierbeiner durch das Projekt „Leid lindern“ helfen. Leider ist der „Topf“ mit den Spendengeldern zur Reduzierung so vielen Hundeelends schon recht geschmolzen. Wird er nicht aufgefüllt, werden wir Probleme bekommen, den bedauernswerten Vierbeinern weiterhin zu helfen. Deshalb möchten wir uns heute an Sie, liebe Mitglieder, Spender und Tierfreunde, mit der Bitte um Hilfe wenden. Helfen Sie uns zu helfen, damit der arme Wolfi von seinen Schmerzen befreit werden kann.

 

IBAN: DE97 7009 0500 0002 6269 00 - Verwendungszweck: „Wolfi“ , Ohren-OP