Ehrlichiose

Die Ehrlichiose ist eine Infektionskrankheit, die durch Zecken übertragen wird. Relativ häufig sind Doppelinfektionen mit Babesien, da beide Erreger von denselben Zecken übertragen werden. Die Ansteckung erfolgt durch den Zeckenbiss. Die Inkubationszeit beträgt zwischen 8 und 20 Tagen. Ehrlichiose gibt es überall in Europa, aber besonders häufig im Süden und in östlichen Ländern.

Erreger

Ehrlichien sind eine Art von Bakterien. Sie befallen die weißen Blutkörperchen und schädigen das Immunsystem. Die Diagnose wird anhand eines Bluttests (serologischer Nachweis) gestellt.

Symptome

Manchmal keine. Häufig sind hohes Fieber, Schwäche, Gelenkbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen. Absinken der Thrombozyten ist typisch (Blutungsneigung)

Gefahr für Menschen?

Hunde- Ehrlichiose ist vermutlich nicht auf Menschen übertragbar.

Behandlung

Antibiotika- Therapie über mehrere Wochen.

Aussichten

Eine unbehandelte Ehrlichiose kann infolge zunehmender, ggf. über Jahre andauernder, schleichender Blutungsneigung zum Tod des Tieres führen.

Vorsorglich ist daran zu denken, den Hund vor Zeckenbissen, z.B. durch ein Halsband zu schützen.

 

 

Quelle: Parasitus Ex e.V.

Kontakt

 

Tierhilfe Süden e.V.

Hofangerstr. 82

81735 München

 

Mo. bis Fr. von 9:30-14:00 Uhr

 

Tel.: +49 89 39 77 22

Fax: +49 89 59 99 17 75

E-Mail: post@tierhilfe-sueden.de

 

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