Nachrichtenarchiv


 Zusammen für den Tierschutz!

 

Erfolgreiche Kooperation zum Wohle der Straßentiere in der bulgarischen Hauptstadt!

Die Ärzte und Pfleger aus unserem Kastrations- und Nachsorgezentrum in Bulgarien konnten dank Ihnen, liebe Spender, im vergangenen Jahr wieder Großes bewirken: 2019 wurden dort 498 Hunde und Katzen kastriert, gechipt, registriert und gegen Tollwut geimpft. Es ist kaum vorstellbar wie viel Tierleid dadurch zukünftig auf den Straßen Sofias verhindert wird. In den 90er Jahren schätzte man die Zahl herrenloser Straßentiere in Sofia auf 70.000. Ein schlimmes Elend! Seit der wunderbaren, langjährigen Kooperation der Veterinärmedizinischen Fakultät und dem postoperativen Nachsorgezentrum der Tierhilfe Süden e.V. hat sich die Situation schon merklich gebessert.  

Zudem wurden letztes Jahr 68 verletzte und kranke Straßentiere untersucht, behandelt und postoperativ versorgt. 68 Tiere, die ohne Hilfe auf der Straße jämmerlich gestorben wären.

Die alten und kranken Tiere, die im Nachsorgezentrum wohnen bleiben dürfen,  werden medizinisch sowie mit Nahrung versorgt. Nicht zu vergessen ist natürlich die liebevolle Zuwendung, die sie dort erfahren dürfen. Denn die Mitarbeiter vor Ort kümmern sich wahrlich fürsorglich.  Wir sagen Danke, an alle Ärzte und Pflegerinnen, die sich hier mit uns für die herrenlosen Tiere einsetzen.


NEUES Gemeinschaftsprojekt in der „Hauptstadt der Straßenkatzen“ -Plovdiv!

 

In jeder Gasse der Europäischen Kulturhauptstadt 2019 huschen verwahrloste, magere Kätzchen – um Container und Mülleimer scharen sich hungrige Samtpfoten auf Nahrungssuche. In Plovdiv sind Straßenkatzen allgegenwärtig. Das Leben auf der Straße ist hart. Gefahren lauern im Straßenverkehr - Krankheiten und Hunger sind für die vielen  Streuner ein Problem. Hier geborene Kätzchen haben geringe Chancen alt zu werden.

 

Seit 2016 greift die Streunerhilfe Bulgarien e.V. ein: Im Rahmen eines effektiven Kastrationsprogrammes werden Block für Block Straßenkatzen eingefangen, kastriert, markiert und an ihren gewohnten Platz zurückgebracht. Kranke und verletzte Streuner werden behandelt und, soweit es geht, bei Pflegestellen untergebracht. Die Katzenfreunde verteilen Informationsbroschüren und Kastrationsgutscheine an die Stadtbewohner. Eine gute Nachricht ist, dass viele Tierschützer das Angebot annehmen und anrufen. Außerdem hilft die Bevölkerung dabei mitzuteilen, wo erneut unkastrierte Katzen aufgetaucht sind.

 

Wir wollen das Katzenelend auf Plovdivs Straßen nicht länger als gegeben ansehen und handeln, indem wir dieses Projekt unterstützen. Die Kastrationen, die medizinische Versorgung, …alles verschlingt viel Geld. Seit den Anfängen im Sommer 2016 konnten ungefähr 4000 Katzen kastriert werden. Man kann sich vorstellen, wie viel Elend schon verhindert wurde und verhindert wird. Wir helfen, das Projekt am Laufen zu erhalten – für eine bessere Zukunft der Katzen Plovdivs.

Wir freuen uns auf eine langzeitige, erfolgreiche Zusammenarbeit! Und wir bitten Sie, liebe Katzenfreunde, uns hier mit Spenden zu unterstützen, denn das Elend der Katzen beginnt mit der unkontrollierten Vermehrung. Kastration verhindert Leid, denn den Kätzchen, die nicht geboren werden, bleibt großes Leid erspart.

 

Die Tierhilfe Süden unterstützt jetzt seit zwei Monaten das Gemeinschaftsprojekt der Streunerhilfe Bulgarien und der Welttierschutzgesellschaft, die seit 2016 in Plovdiv Straßenkatzen kastrieren.

 

Zusammen mit den beiden Tierschutzorganisationen setzten wir uns für Plovdivs Straßenkatzen ein und helfen durch Kastrationen ihr Leid zu verringern. -05.06.2019-


Er fiel brutalen Tierquälern zum Opfer! Jetzt sammeln wir für Snuffles lebensrettende OP!

Der fünfmonatige Welpe fiel brutalen Tierquälern zum Opfer. Er benötigt zwei Operationen, um ein würdiges Leben führen können. Wir bitten Sie um ihre Mithilfe bei der Finanzierung von Snuffles' lebensrettenden OPs!

Unsere Helferin Diana fand den Kleinen auf dem Weg zur Arbeit zusammengekauert am Straßenrand, angebunden an einen Zaun. Er lag regungslos da und hatte sichtlich bereits mit seinem Leben abgeschlossen.

Seinen Peinigern muss klar geworden sein, dass der verletzte Snuffles so nicht mehr zu gebrauchen war, da wurde er einfach ausgesetzt.

Als erstes fielen die abgeschnittenen Ohren auf. Leider hält sich in der Türkei nach wie vor der Irrglaube, Hunde mit abgeschnittenen Ohren könnten besser hören, und sähen außerdem schärfer aus, als mit harmlos wirkenden Schlappohren. So hat man dem kleinen Snuffles – ohne Betäubung – die Ohren abgeschnitten.

 

Nicht nur, dass sich dadurch seine verstümmelten Ohren entzündet hatten - es kam auch noch dazu, dass sich der arme Welpe bei der schmerzhaften Prozedur derart gewunden hat, dass beim Festhalten und auf den Boden drücken sein Kiefer gebrochen wurde. Zudem hat sich durch den Druck auf das Nasenbein eine Zyste im inneren des Nasenlochs gebildet, und die Luftröhre wurde beschädigt. Darin sammelt sich Schleim an, was zusammen mit der Blockade durch die Zyste das Atmen doppelt erschwert. Die Diagnose wurde mittels CT in der Tiermedizinischen Fakultät in Konya erstellt, wohin Helferin Diana den kleinen Snuffles brachte.

Obwohl der Kiefer nach dem Bruch leicht schräg steht, bereitet das Kauen Snuffels am wenigsten Probleme. Doch dringend notwendig sind die Entfernung der Zyste aus dem Nasenloch und der Eingriff an der Luftröhre, damit Snuffles richtig atmen kann. Schon bei kleinen körperlichen Anstrengungen fängt der Welpe an zu röcheln. Nach den beiden Operationen wird Snuffles ein lebenswertes Hundeleben führen können.

Snuffles ist so ein liebenswerter und dankbarer, junger Hund, der das Vertrauen in die Menschen nicht aufgegeben hat. Er hat es wirklich verdient, einmal Glück zu haben. Bitte helfen Sie Snuffles mit einer Spende!

Hier können Sie sich schnell und direkt mit PayPal an Snuffels Operationskosten beteiligen. Folgen Sie einfach nachfolgendem Link:

Oder überweisen Sie auf unser Spendenkonto bei der Sparda Bank München:

IBAN: DE97 7009 0500 0002 6269 00

BIC: GENODEF1S04

Verwendungszweck: SNUFFLES

 


Tag der offenen Tür im Tierheim Gazipaşa - ein gelungenes Fest für Zwei- und Vierbeiner

Es war heiß, am Mittwoch den 15. Mai 2019. Nichtsdestotrotz waren sowohl türkische als auch deutsche Tierfreunde zahlreich erschienen, als unser türkisches Tierheim in Gazipaşa im Rahmen des Tags der offenen Tür die Pforten öffnete.

Unter den Besuchern waren auch zwei Schulklassen, die im Anschluss an einen Tierheimrundgang viele Fragen zum Thema Tierschutz und Straßenhunde an Veterinär Dr. Pelenk hatten. Es hat uns gefreut zu sehen, dass es bei den meisten Kindern wenig Berührungsängste gab. Das zeigt, dass der Tierschutzgedanke in der Türkei auf dem Vormarsch ist.

Wir waren auch erfreut über den Besuch unserer Tierärzte Dr. Osman und Dr. Meltem und des Vereins der deutsch-türkischen Freundschaft. Für die vierbeinigen Bewohner war es ein spannender Tag, an dem es besonders viele Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit gab.

Ganz herzlich bedanken wir uns außerdem bei allen Besuchern, die für unsere Schützlinge Futter- und Geldspenden dabei hatten, denn selbstverständlich ist der Unterhalt eines Tierheims mit 230 Vierbeinen mit hohen Kosten verbunden.

Vielen Dank für Ihr zahlreiches Erscheinen.


Wir wünschen und ein Happy End für Hera

Wie alle Hunde auf unserer Krankenstation nahe Demirtas in der Türkei begleitet unsere Hera ein trauriges Schicksal. Im Alter von nur vier Monaten wurde sie mit gebrochener, eingegipster Pfote bei uns abgegeben. Leider war der Eingriff an ihrem Vorderbein alles andere als gut verlaufen. Die eingebrachte Metallschiene musste umgehend in einer Not-OP von unserem Vertragstierarzt Dr. Osman entfernt werden. Oberste Priorität hatte nun die Wundheilung. Inzwischen entwickelte sich die tapfere Hera zu einem unglaublich dankbaren, liebevollen und verschmusten Hund. Zu gerne hätte sie auch mit anderen Patienten herumgetollt, doch ihre Vorderpfote wuchs schief zusammen, was sie in ihrer Beweglichkeit stark einschränkte. Hera ist so jung und verspielt, dass wir uns entschlossen, die Fehlstellung durch eine Operation zu beheben. Dank unserer Spender und dem verantwortungsvollen Einsatz der Helfer hat Hera endlich die Chance auf ein normales Leben.

Heras Behandlung finanziert sich rein durch Spenden. Liebe Tierfreunde, bitte helfen sie uns, damit wir Hera und die anderen Bewohner der Krankenstation gesundpflegen können. Ohne Spenden können wir leider nichts mehr für die Hunde tun.

 

Hera ist Menschen sehr zugetan und verträgt sich mit allen anderen Hunden. Vielleicht ist sie genau ihr Hund, wenn sie auf der Suche nach einem liebevollen Gefährten auf vier Pfoten sind?  


Wir wollen den kleinen Beethoven nicht aufgeben!

Wir brauchen Ihre Unterstützung für Beethoven!

Der bei einem Autounfall am Bein verletzte Welpe landete im März in unserem Tierheim Gazipasa in der Türkei. Mit liebevoller Pflege, tierärztlicher Fürsorge und Physiotheraphie schaffte es das Team aus Gazipasa, dass Beethoven wieder schmerzfrei laufen konnte. Doch plötzlich fing der Kleine an zu schwächeln und verlor seinen Appetit. Die Untersuchung ergab Staupe. Da unsere Tierfreunde vor Ort nicht zögerten und gleich bei unserem erfahrenen Veterinär Dr. Pelenk die Behandlung einleiteten, stehen Beethovens Chancen auf Genesung ganz gut. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende an die Tierhilfe Süden e.V. Beethovens Behandlung zu finanzieren. 


Wir drücken der kleinen Pupa die Daumen

Die Zahl der Notfälle, mit denen sich die Tierschützer von Udruga Rocco im Osten Kroatiens täglich auseinandersetzen reißt einfach nie ab. Besonders vom Pech verfolgt scheint Pupa. Der kleine Hund tauchte vor einiger Zeit vor der Freiwilligenunterkunft des Vereins auf. Einen Hund in derart schlechtem Zustand bekommt man selten zu Gesicht, und die Tierfreunde sind viel Elend gewöhnt. Sie war abgemagert, unterkühlt und hatte starken Demodexbefall. Doch als wäre das nicht genug, fiel beim Röntgen noch eine Gewehrkugel auf, die in ihrer Niere steckte. Durch die daraus resultierende Bleivergiftung war Pupas Leber angeschwollen. Als der Zustand der kleinen Hündin es zuließ, wurde die Kugel entfernt und Pupa kastriert. Sie erhält Tabletten, um das Blei in ihrem Körper zu binden und auszuscheiden. Leider ist Pupa noch nicht über den Berg, aber sie erhält jetzt Spezialfutter und all die Pflege und liebevolle Fürsorge, die sie braucht um hoffentlich bald ganz gesund zu werden.Natürlich sind solche Rettungsaktionen kostspielig. Wir helfen den engagierten Tierschützern in Kroatien gerne bei ihrer wertvollen Arbeit. Hier wird mit unserer Unterstützung viel Gutes für die Tiere erreicht. -7.05.2019-


Monatsbericht April 2019 von A-Mici Onlus

Wieder einmal blicken die italienischen Katzenfreunde auf eine arbeitsreiche Zeit zurück. Im vergangenen Monat konnten sie mit unserer Hilfe wieder viel Gutes für die Samtpfötchen erwirken. Vier Katzenmamas mit insgesamt 19 Kitten wurden bei Petra Gilgert und ihrem italienischen Team zur Versorgung eingeliefert. Vier kranke und verletzte Katzen wurden in ihre Obhut übergeben und erfolgreich behandelt. Außerdem konnten wieder 46 Tiere kastriert werden. Vier Katzen, darunter zwei dreibeinige Unfallkatzen fanden über A-Mici Onlus ein Zuhause. Wahrlich gute Tierschutzarbeit, die wir gerne unterstützen. - 2.05.2019 -


Leid Lindern für Snow - Bericht aus unserer Krankenstation

Nur mit Ihrer Unterstützung können wir Notfällen wie Snow helfen!

Als Snow ins Tierheim gebracht wurde, war er besonders schüchtern und ängstlich. Einige seiner Artgenossen nahmen das leider zum Anlass ihn zu unterwerfen und zu beißen. Darum musste der zurückhaltende Rüde vom Tierheim auf die Krankenstation verlegt werden. Hier werden seine Wunden behandelt und vor allem muss er nicht mehr mit so vielen Hunden auf engem Raum auskommen. Leider wurde zu seinen Verletzungen auch noch Räude festgestellt. Der Befall mit Räudemilben ist unter Straßenhunden ein großes Problem. Die parasitäre Hautkrankheit ist für die Hunde mehr als nur unangenehm – unbehandelt können die Tiere daran sterben. Dank der Unterstützung durch Tierhilfe Süden e.V. konnte sofort mit der Therapie begonnen werden. Die erste Behandlung liegt mittlerweile zwei Wochen zurück, und es ist festzustellen, dass sie Wirkung zeigt. Der verletzte und liebebedürftige Snow erhält hier auf der Krankenstation die Fürsorge und Pflege, die er für eine Genesung braucht. Wir hoffen, dass es mit Snow weiter bergauf geht. Mit Ihrer Spende für Tierhilfe Süden "Leid Lindern" helfen Sie Tieren in Not! - 2.05.19-


Die schöne Seite der Tierschutzarbeit

Allzu oft ist Tierschutzarbeit niederschmetternd. Das Elend der Straßentiere ist allgegenwärtig und immer begleitet uns die Sorge, ob auch im kommenden Monat genügend Spenden eingehen werden, um alle Hilfsprojekte unterstützen zu können. Doch, liebe Tierfreunde, hier ist die schöne Seite: All diese Vierbeiner haben über Tierhilfe Süden e.V. den Weg ins Glück gefunden. Vielen Dank an die Adoptanten für die netten Bilder und Geschichten. Wir sind überglücklich, unsere ehemaligen Schützlinge so froh und zufrieden zu sehen.

Eine Aussage zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Adoptionsgeschichten: "...wir würden sie/ihn nie wieder hergeben ...wir sind ein tolles Team geworden...sie/er ist so ein wertvoller Bestandteil unserer Familie geworden..." Diese Nachrichten rühren uns sehr, und es zeigt doch, welch anpassungsfähige, treue Begleiter unsere Tierheimhunde sind. Wie schön wenn Mensch und Tier sich so wunderbar ergänzen! Wenn auch Sie einen Hund oder eine Katze über Tierhilfe Süden e.V. bekommen haben, die hier noch nicht erwähnt sind, würden wir uns über Ihre Bilder und Geschichten freuen. Das Album wird stets erweitert!


Ein Einblick in die Arbeit der Udruga Rocco Tierhilfe

Ein kleiner Welpe wurde verwahrlost am Stadtrand von Vinkovci aufgegriffen. Die Tierschützer nehmen den kleinen Shaki in ihre Obhut. Er ist an Demodikose erkrankt, eine durch Milben verursachte Hautkrankheit. Während sich Shaki bei den Tierschützern von seiner Vernachlässigung und dem Demodexbefall erholt, erkrankt er zu allem Übel noch an Parvovirus. Zum Glück verläuft die Erkrankung, die bei Welpen oft tödlich ist, bei Shaki in leichter Form und der Kleine überlebt, dank einer Portion Glück, der liebevollen Fürsorge und dem engagierten, ehrenamtlichen Einsatz der kroatischen Tierfreunde. Heute ist Shaki fünf Monate alt – völlig gesund, geimpft und gechippt. Nur ein Zuhause, wo er für immer bleiben darf fehlt im noch. Wir freuen uns mit der Udruga Rocco Tierhilfe über jeden geretteten Vierbeiner und danken unseren Spendern, die es uns ermöglichen, die kroatischen Tierfreunde zu unterstützen! - 2.05.2019 -


Wieder Neuzugang auf Gnadenhof Schopper nahe Antalya

Jolly Jumper ist der letzte Neuzugang in der Auffangstation für ausgediente Arbeitstiere in der Türkei. Der Wallach gliedert sich ein in die Herde aus Pferden, Mulis und Eseln, die allesamt eines gemeinsam haben: sie haben bis zur Erschöpfung für ihre Besitzer gearbeitet, waren irgendwann zu krank und ausgemergelt um weiter als Zugtier zu funktionieren und wurden von Tierschützerin Roswitha Schopper freigekauft oder gegen Heu eingetauscht. Jolly Jumper war verletzt und musste mit Antibiotika behandelt werden. Außerdem machten ihm seine Sehnenprobleme bei der schweren Arbeit zu schaffen. Jetzt darf er endlich Fürsorge erfahren. Nach der überfälligen Pflege der Zähne und Hufe hat er sich gut eingelebt und fühlt sich sichtlich wohl in Gesellschaft der anderen geretteten Vierbeiner. Er darf den Rest seines Lebens in dieser Oase der Tieridylle verbringen. Allerdings verschlingt es Unmengen an Geld, den vielen Tieren ihr verdientes Gnadenbrot zu gewähren. Die laufenden Kosten für tierärztliche Behandlung, Schmied, Futter und Instandhaltung des weitläufigen Areals sind enorm. Die Tierhilfe Süden e.V. unterstützt den Gnadenhof finanziell, damit hier auch in Zukunft gerettete Tiere ihren Lebensabend in Würde verbringen dürfen. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende! - 30.04.19 -


Leid Lindern in Bulgarien

Hündin Puhla streunte ziellos im Romaviertel bei Plovdiv umher. Hier leben viele Straßenhunde, doch Puhla fiel den örtlichen Tierschützern von Auf Du mit der Natur auf, da sie ein enges Sisalseil um ihren Hals gebunden hatte. Das Seil war tief ins Fleisch eingewachsen und hat eine entzündete Wunde verursacht. Puhla muss schlimme Schmerzen gehabt haben. Sie war so verängstigt, dass die Tierschützer sie nur mithilfe einer Distanznarkose einfangen konnten.

 

Die Tierhilfe Süden übernahm die Kosten für die Behandlung der Wunde. Glücklicherweise verlief die Heilung, wie man anhand der Bilder sehen kann, sehr erfolgreich. Puhla entwickelt sich zu einem wunderschönen, jungen Hund und sie baut auch langsam Vertrauen zu Menschen auf. Zu ihrem Glück fehlt ihr nur noch ein Zuhause.

Liebe Tierfreunde, unser Hilfsfonds Leid Lindern hilft Tieren in Not. Bitte helfen Sie uns, unseren Hilfsfonds wieder aufzufüllen, damit wir weiter kranken und verletzten Vierbeinern helfen können. - 24.04.19 - 


Frau Mehmetzade zu Besuch in München

Seit über zwei Jahrzehnten lebt Hildegard Mehmetzade nun schon in Istanbul und verpflegt dort die herrenlosen Hunde und Katzen in ihrem Viertel. Bei ihrem Besuch in München bedankt sich Frau Mehmetzade bei der Tierhilfe Süden e.V. für die Unterstützung, ohne die sie nicht einmal die Futterkosten stemmen könnte. Und natürlich ist es mit der Versorgung mit Nahrung auch nicht getan. Die Rentnerin kümmert sich auch um die medizinische Behandlung, Kastration und Unterkünfte im Winter. Auf einem Gelände der Universität Istanbul darf sie im Winter warme Schlafstätten für die obdachlosen Hunde und Katzen errichten.

Zusammen mit zwei türkischen Damen betreut Frau Mehmetzade derzeit etwa 30 Katzen und 20 Hunde. Die Tierschützerinnen nehmen jedes Tier auf, keines verhungert. Dank der liebevollen, täglichen Fürsorge geht es  „Ihren Tieren“ den Umständen entsprechend gut. Einige Hunde sind sogar schon über 14 Jahre alt. Doch alles kostet sehr viel Geld. Ohne das Engagement der Tierschützerin und ohne Ihre Spenden, liebe Tierfreunde, wäre das alle nicht möglich!

Frau Mehmetzade bittet immer wieder, sie und ihre Tiere nicht zu vergessen. Die Unterstützung durch die Tierhilfe Süden e.V. ist existenziell für sie und die Tiere. - 16.04.19


Weitere Kastrationsaktion in Gazipasa

Im Rahmen unseres fortlaufenden Kastrationsprogrammes im türkischen Gazipasa können Bürger der Stadt Straßentiere zu unserem geübten Veterinär Dr. Celal zur Kastration bringen. Die Stadt stellt die Räumlichkeiten  und die Tierhilfe Süden e.V.  trägt die Kosten. Wie immer fand die Aktion guten Zuspruch. So wurden vergangenes Wochenende insgesamt 14 Katzen und zwei Hunde zur Kastration gebracht. Auf lange Sicht ist die Kastration von Straßentieren der einzige Weg, das Elend auf der Straße nachhaltig zu bekämpfen. Bitte unterstützen Sie uns dabei! -11.04.2019-


A-Mici Onlus feiert Kastration Nr. 2800

Mit der Katzenhilfe A-Mici Onlus nahe Rom kooperieren wir schon seit ihren Anfängen im Jahre 2013. In großem Umfang beteiligen wir uns mit einem zuverlässigen, monatlichen Budget, um das Elend der verwilderten Straßenkatzen um Italiens Hauptstadt zu bekämpfen.

 

Und die Katzenfreunde vor Ort waren wie immer fleißig! Diesen März konnten sie zusammen mit dem Verein Torre Argentina 55 Streunerkatzen kastrieren lassen und somit die 2800ste  Kastration feiern. Längst kein Grund für das Team von A-Mici Onlus die Hände in den Schoß zu legen, denn kaum sind in einem Viertel alle Straßengruppen eingefangen und kastriert, werden drei weitere gemeldet. Zusätzlich zu den ganzen Kastrationen kümmern sich die Katzenfreunde tatkräftig um die Versorgung verletzter und kranker herrenloser Samtpfötchen. Auch Mütter mit Neugeborenen nehmen sie auf, damit die Kätzchen in einem sicheren, sauberen Umfeld aufwachsen können. Manches Kätzchen hat Glück und findet durch A-Mici Onlus ein liebevolles Zuhause, aber es gibt einfach zu viele Katzenkinder, um für alle einen guten Platz zu finden. Daher ist der nachhaltigste Tierschutz die Kastration. Es ist eine Aufgabe, die nie zu Ende geht. Wir freuen uns mit den Katzenfreunden aus Italien über die Erfolge und danken unseren Mitgliedern und Spendern, die unsere Hilfe hier ermöglichen! - 9.04.2019


Die letzten vier Welpen sind geborgen!

Wir berichteten über die Räudehunde aus dem kretischen Idagebirge. Ein völlig überforderter, alter Mann lebte mit über 40 kranken und unkastrierten Jagdhundmischlingen auf einem verwahrlosten Grundstück. Er konnte die Hunde nicht richtig versorgen. Sie waren mangelernährt - hatten Räude - darunter viele Welpen. Schließlich kooperierte er mit dem von uns unterstützten Tierschutzverein Kivo Kreta und den örtlichen Tierschützern. Nach und nach konnten die Tierfreunde Hunde zum Kastrieren abholen und Welpen mitnehmen. Jetzt wurden die letzten vier Welpen - wieder stark unterernährt - vom Grundstück geholt. Sie bekamen sofort artgerechtes Futter und werden jetzt bei einer Tierschützerin aufgepäppelt. Bis auf zwei Hündinnen sind mittlerweile alle Tiere kastriert worden. Diese Rettungsaktionen werden rein durch Spenden finanziert und von ehrenamtlichen Tierfreunden durchgeführt. Vielen Dank an unsere Mitglieder und Spender. Dank Ihnen können wir hier helfend unter die Arme greifen. - 02.04.2019


Hilferuf aus Furbara

Die 150 Hunde und 50 Katzen im Tierheim Furbara nahe Rom erhielten seit 2 Jahren keine Unterstützung durch die Gemeinde, obwohl diese vertraglich dazu verpflichtet ist. Futter- und Tierarztkosten konnten nicht mehr gedeckt werden. Was sollte nur mit den Bewohnern passieren? Der örtliche Tierschutzverein A-Mici Onlus, mit dem wir seit vielen Jahren zusammenarbeiten reagierte auf den verzweifelten Hilferuf. Zusammen konnten Tierhilfe Süden und Petra Gilgert von A-Mici Onlus bei der Geschäftsaufgabe eines Tierfuttergroßhandels zwei LKW- Ladungen voll Hunde- und Katzenfutter zu stark reduzierten Preisen erwerben. Jetzt ist das Lager im Tierheim wieder gefüllt und die Futterversorgung der armen Vierbeiner für einige Monate gewährleistet. Unsere Aktion wurde in der Region öffentlich inszeniert und regte zum Nachdenken an. So wurde auch die Gemeinde wachgerüttelt, wenigstens einen Teil der ausstehenden Zahlungen zu leisten. Damit konnten aufgelaufene Tierarztkosten beglichen werden. Ein großes Dankeschön an unsere Mitglieder und Spender. Nur mit Ihrer Unterstützung können wir hier helfen!


Wir sagen den Parasiten den Kampf an!

Große Entwurmungsaktion in Tierheim Demirtas - jetzt Rekonvaleszenz-Zentrum genannt - 15.03.2019

Zur medizinischen Versorgung, die Tierhilfe Süden e.V. für die vielen Schützlinge in der Türkei leistet, gehört auch die Entwurmung. Über 300 Hunde zu entwurmen will gut vorbereitet und organisiert sein. Tierarzt Dr. Osman, Koordinatorin Zehra, Pfleger Bünjamin und Hussein und unsere liebevollen, fleißigen Helferinnen Viviane und Diana nahmen sich die Zeit, hunderte Würstchen zu präparieren und an die Bewohner des Tierheims Demirtas zu verteilen. Diese freuten sich sichtlich über das Leckerli und ein bisschen zusätzliche Aufmerksamkeit. Die Entwurmung war unbedingt notwendig, denn die Hunde waren schon schwer geplagt und das ist nicht ungefährlich. Je nach Wurm und Stärke des Befalls kann es zu Mangelversorgung, Verdauungsstörungen, Darmverschluss, Blutarmut oder Gewebeschäden kommen. Manche Larven können sogar die Organe schädigen. Insgesamt sind befallene Hunde viel krankheitsanfälliger. Das kostspielige Unterfangen konnte dank unserer treuen Spender und Mitglieder finanziert werden. Vielen Dank für Eure Unterstützung.


Auch die guten Nachrichten wollen wir nicht vorenthalten: Diese wunderschönen Bilder vom Rüden Chance erreichen uns gerade aus Bulgarien. Im Dezember wurde der Streuner mit einer schweren Schussverletzung bei Plowdiw aufgegriffen. Der erste konsultierte Tierarzt riet zum Einschläfern, doch die Tierfreunde aus Bulgarien gaben nicht auf und brachten ihn in die Tierklinik. TIERHILFE SÜDEN finanzierte die Notoperation und die langwierige Nachsorge. Chance hatte Glück und bekam einen Platz bei einer Pflegestelle. Er taut sichtlich auf und fühlt sich wohl in Gesellschaft eines dreibeinigen Leidensgenossen. Was für ein schöner Hund aus dem Bündel Elend geworden ist!


Uns erreicht die traurige Nachricht aus der Türkei, dass Mutluluk trotz unserer Mühen an Herzversagen verstorben ist. Wir klagen an, was das für Menschen sind, die einen derart schwer verletzen Hund auf die Straße werfen? Sie musste sicher fürchterlich leiden, aber anscheinend geht man hier an notleidenden Wesen vorbei. Niemand hat ihr rechtzeitig geholfen - jetzt war es leider zu spät. Wir fragen nach: "Weiß jemand, wo sie gelebt hat - woher sie kam?" RIP Mutluluk - zieh in Frieden auf die andere Seite des Regenbogens.

Mutluluk - Diese arme Seele wurde schwer verletzt zu uns ins Tierheim Gazipaşa gebracht. Wir wissen nicht, was dem Streuner widerfahren ist, doch er muss unter unvorstellbaren Schmerzen gelitten haben. Unser Tierarzt Dr. Celal musste in einer sofortigen Notoperation entfernen, was von dem Bein übrig war. Jetzt ist der Hund auf dem Weg der Besserung und erhielt daher den Namen Mutluluk, was Glück bedeutet. Bis zu seiner vollständigen Genesung wird Mutluluk nun unter Aufsicht unserer fähigen Tierärzte in Gazipaşa bleiben, dann bekommt er einen Platz auf unserer kleinen Alm, dem Gnadenhof für Hunde in den Bergen.

Es ist für uns selbstverständlich in solchen Fällen Hilfe zu leisten, doch natürlich sind auch wir auf Unterstützung angewiesen. Wir bitten unsere Mitglieder und Spender: „Bleibt uns treu, damit wir auch in Zukunft armen Tieren helfen können!“


Unser laufendes Kastrationsprogramm in Gazipaşa

In der türkischen Kreisstadt Gazipaşa ist Tierschutz, dank des jungen stellvertretenden Bürgermeisters Adem Kaya kein Fremdwort. Er stellt sich dem Problem der vielen herrenlosen, herumstreunenden Hunden und Katzen -nicht etwa durch Vergiftungsprogramme, wie es leider noch immer mancherorts passiert- sondern er kooperiert mit der Tierhilfe Süden e.V. Der stellvertretende Bürgermeister genehmigt uns die Durchführung regelmäßiger Kastrations-aktionen mit unserem Veterinär Dr. Celal Özkan und stellt das Gebäude zur Verfügung. Bei den vorangekündigten Aktionen können Bürger der Stadt Straßentiere zur Kastration vorbeibringen. Die Bringer nehmen die Tiere bis zur Genesung in Pflege - dann kommen sie in ihre gewohnte Umgebung zurück. Die Aktionen werden bereitwillig angenommen.


Tierschutzarbeit ist oft zermürbend - wie schön, wenn es auch einmal Erfreuliches zu berichten gibt!

Als der türkische Straßenhund Matty Mitte Januar 2019 zu uns kam war er in schrecklichem Zustand. Sein Anblick brach unseren Helferinnen das Herz. Er war hochgradig von Räude befallen und hatte sich durch den wahnsinnigen Juckreiz, den diese Grabmilben verursachen, am ganzen Körper blutig gekratzt. Matty wurde auf unsere Krankenstation nahe Demirtas gebracht und Tierarzt Dr. Osman leitete mit den Pflegerinnen die Behandlung ein. Seit einigen Wochen wird Matty nun liebevoll umsorgt – erhält medizinische Bäder, Salben und die nötigen Präparate. Wir können langsam dabei zusehen, wie sich aus dem Bündel Elend ein hübscher Hund entwickelt. Ein großes Dankeschön an unsere Spender, die unsere Hilfe ermöglichen!

 


Überschwemmungen machen den Tierschützern auf Kreta zu schaffen -19.02.2019-

Während wir in diesen Tagen bei schon fast frühlingshaften Temperaturen die Sonne genießen, ist auf Kreta Land unter. Dort regnet es seit längerem und die Flüsse steigen. Hier ist Hundemama Pixie zu sehen, die mitsamt ihrer Welpen von den kretischen Tierschützern, die wir unterstützen, gerettet wurde. Sie ist bei den Tierfreunden erstmal in Sicherheit, doch bald gilt es, für die kretische Großfamilie Adoptiveltern zu finden!


Dem armen Zwerg Tikku wurde geholfen! -07.02.2019-

Im Falle des kleinen Tikku auf Malta konnten wir mit "Leid Lindern" helfen. Der arme Zwerg hatte einen großen Tumor am Unterbauch, der dringend operativ entfernt werden musste. Außerdem wurde Tikku kastriert, gechippt und geimpft und wartet nun in der Obhut der AAA -der maltesischen Tierschutzvereinigung "Association for abandoned animals" - auf ein Zuhause bei lieben Menschen.


Wir wollen in diesem Jahr im kleinen Umfang mit der Hundevermittlung aus Griechenland beginnen.

 

Kostas Pappas liebt seine Tiere und kümmert sich so gut es geht um seine vielen Schützlinge. Doch es kommen stets neue dazu, und bei über 200 Hunden und 50 Katzen kommt der Einzelne natürlich zu kurz. Wir möchten jetzt Hunden aus diesem Tierheim die Chance auf einen Platz bei lieben Menschen in Deutschland geben.

Folgen Sie diesem Link zur Hundevermittlung aus Griechenland



Unsere Kastrationsaktionen in Griechenland

Uns ist Nachhaltigkeit im Tierschutz sehr wichtig. Daher führen wir seit Jahren regelmäßig Kastrationsaktionen durch, um dem Elend auf der Straße vorzubeugen. Mit Tierärztin Dr. Gourzioti haben wir eine zuverlässige und tierliebe Kooperationspartnerin gefunden, die für uns Hunde und Katzen aus Kostas‘ Tierheim in Griechenland kastriert. Nur so dürfen die Vierbeiner in natürlichen, gemischten Gruppen zusammenleben. Nachwuchs auszu-schließen hat oberste Priorität, denn einerseits haben die Welpen weder im Tierheim noch auf der Straße hohe Überlebenschancen. In ihrem kurzen Leben konnten sie noch kein ausreichendes Immunsystem entwickeln, und so können sie schnell gefährliche Krankheiten aufschnappen. Andererseits haben nur die wenigsten das Glück vermittelt zu werden.

Außerdem kastriert Dr. Gourzioti für uns Straßenhunde und -katzen, die Kostas an festen Futterstellen in der Stadt versorgt. Sie werden aufgelesen, kastriert und nach der Nachsorge wieder dorthin zurück gebracht. Auch mittellose Hunde- und Katzenbesitzer, die sich den Eingriff nicht leisten könnten, dürfen ihre Haustiere zum Kastrieren bringen.

Wir bedanken uns bei unseren Spendern und Mitgliedern für die Finanzierung und bei Dr. Gourzioti für die langjährige Zusammenarbeit und den unermüdlichen Einsatz für die Straßentiere!


Die vergessenen Straßentiere der Kulturhauptstadt 2019 – Plowdiw

Die zweitgrößte Stadt Bulgariens feierte am 13. Januar den Auftakt des Kulturjahres. Die historisch bedeutsame Stadt blickt auf beinahe 8000 Jahre Siedlungsgeschichte zurück. Besucher können Spuren aus allen Epochen der Menschheitsge-schichte erleben. Tierfreunde werden aber auch die vielen hungrigen Straßentiere bemerken, die in der alten Stadt und Umgebung ein sehr trauriges Dasein fristen.

Für mehr Tierrechte in der Region setzt sich Gabriela Papadopova ein. Sie konnte dem Leid der Straßentiere nicht länger tatenlos zusehen. Überall findet man vergiftete oder überfahrene Streuner. Ausgesetzte, alte Tiere irren hilflos umher, und die vielen kleinen Welpen und Kätzchen, die kaum eine Chance aufs Überleben haben, brachen ihr das Herz. So gründete sie mit anderen Tierschützern 2011 den Verein “Auf Du mit der Natur“, um gemeinsam für das Wohl der Straßentiere zu kämpfen. Mit finanzieller Unterstützung aus Tierhilfe Südens Hilfsfonds „Leid Lindern“ retten sie kranke, verletzte, hungernde oder misshandelte Tiere von der Straße, versorgen diese und versuchen einen Pflegeplatz zu finden.

Den Tierschützern von „Auf Du mit der Natur“ liegt außerdem viel daran, die Situation der Straßentiere nachhaltig zu verbessern. Dafür setzen sie auf die Aufklärung von Schulkindern, um generell einen besseren Umgang mit Straßentieren zu lehren. Wesentlich sind auch die Kastrationskampagnen.


Ein arbeitsreiches Jahr für die Tierschützer in Vinkovci -11.01.2019-

Der kroatische Tierschutzverein Udruga Rocco Vinkovci kann mit Stolz auf die Jahresbilanz 2018 blicken. Der Verein konnte mit finanzieller Unterstützung durch Tierhilfe Süden e.V. im vergangenen Jahr sehr viel Gutes bewirken:

 

- 116 Hunde und Katzen wurden gerettet!

- 72 Hunde und Katzen wurden vermittelt!

- 106 Hunde und Katzen wurden kastriert!

 

Wir danken den Tierschützern vor Ort für den tatkräftigen Einsatz und bedanken uns bei unseren Spendern und Mitgliedern, ohne die unsere Hilfe hier nicht möglich wäre.

 

Hoffentlich wird auch 2019 ein erfolgreiches Tierschutz-Jahr!

 


Neuigkeiten zu den Räudehunden im Ida Gebirge -10.01.2019-

Tierhilfe Süden e.V. unterstützt auf Kreta den Tierschutzverein Kivo Kreta. Dieser hat gerade alle Hände voll zu tun, denn die verwahrlosten Räudehunde aus dem Ida Gebirge sind noch nicht alle gerettet. Auf dem Grundstück des älteren Herren lebten etwa 40 Jagdhundmischlinge – allesamt unkastriert, viele Welpen, die meisten krank! Einige Sorgenkinder hatten die Tierschützer sofort mit zum Tierarzt genommen, andere verblieben beim Besitzer, denn die Pflegestellen sind überfüllt.

 

Jetzt holten die kretischen Tierschützer in einer Eilaktion weitere Hunde, denn es ist Schnee angesagt, und die Tiere haben keine Hütten.  Besonders die Kleinen sind der Kälte schutzlos ausgeliefert, daher nahmen die Tierfreunde alle verbliebenen Welpen mit.

 

Die Tierschützer retten die Hunde aus dem Ida Gebirge nach und nach, doch die Pflegestellen um Rethymnon platzen aus allen Nähten. Schließlich kommen noch die üblichen Notfälle aus der Umgebung dazu, bei denen der Tierschutzverein helfend zur Seite steht. Erst gestern, am 9. Januar, wurde eine schwer verletzte Hündin mit klaffender Wunde am Bauch zur Not-OP eingeliefert. Hoffentlich wird sie durchkommen.

 

So sieht der zermürbende Alltag in der Tierschutzarbeit auf Kreta aus. Die Kosten für derartige Rettungsaktionen werden ausschließlich durch Spenden finanziert. Die Kivos versuchen hier so gut es geht zu helfen. Um die Tierfreunde vor Ort bei ihrer Arbeit zu unterstützen, stellt auch die Tierhilfe Süden e.V. den Räudehunden aus dem Ida Gebirge Mittel zur Verfügung. Wir bedanken uns bei allen Spendern, die es uns möglich machen hier zu helfen.


Was macht eigentlich unser Patenochse Lorenzo?

 

 

Zu Beginn des Jahres 2019 erreichen uns positive Neuigkeiten zu unserem „Lorenzone“, dem eine Tierschützerin vor mittlerweile 9 Jahren das Leben gerettet hat. Seit 2014 führt der zutrauliche Ochse ein beschauliches Leben auf dem italienischen Gnadenhof Fattoria della Pace IPPOASI. Kürzlich litt er unter einer langwierigen Augenreizung, die mit regelmäßigen Spülungen behandelt werden musste. Wir freuen uns über die Nachricht, dass sich Lorenzos Auge gebessert hat, und er die vielen sonnigen Wintertage auf der Farm in der Toskana in vollen Zügen genießen kann.


Neues von Kostas Pappas: Impressionen aus dem winterlichen Trikala -09.01.2019-

Kostas Pappas bekam in letzter Zeit erneut viel Zuwachs in seinem Tierheim in Trikala. Ein Welpe wurde nachts über seinen Zaun geworfen, zwei herrenlose Hunde nahm er selbst von der Straße mit, einen alten Jagdhund fand Tierärztin Evgenia in erbärmlichem Zustand auf der Straße und fünf Hunde übernahm er von einem verstorbenen Tiersammler. Dieser alte Mann lebte mehrere Autostunden südlich von Trikala. Auf seinem Grundstück hielt er über 20 große Hunde. Er hatte sich zwar um die Tiere gut gekümmert, doch der alleinstehende Mann hatte nicht vorgesorgt, was nach seinem Tode mit den Hunden geschehen sollte. Fünf sind jetzt bei Kostas untergekommen und hoffen darauf, eines Tages wieder einen Besitzer zu finden. Tragischerweise wurden zwei vergiftete Hunde außerhalb des Tierheims gefunden. Um seine Tiere zu schützen blieb Kostas daher nichts anderes übrig, als sein weitläufiges Areal mit einem Zaun einzugrenzen. Über 200 Tiere nennen das Tierheim von Kostas Pappas ihr Zuhause. All diese Vierbeiner in gutem Zustand vorzufinden ist natürlich sehr zeit- und kostenintensiv. Dank Ihrer Spenden kann die Tierhilfe Süden e.V. hier ein monatliches Budget zur Verfügung stellen.

Auch auf dem griechischen Festland können die Winter kalt und schneereich sein. Im schönen Trikala, wo Kostas Pappas' Tierheim liegt, bewegen sich die Temperaturen derzeit um den Gefrierpunkt. Um die über 200 Tierheim-bewohner (etwa 200 Hunde, 20 Katzen, 2 Esel, 1 Pferd und 1 Hängebauchschwein) vor der frostigen Kälte zu schützen, legen Kostas und sein Helfer Marius in allen Hütten und Schlafstätten regelmäßig frisches Stroh aus. Die Dächer hat er schon wetterfest gemacht. Die Hunde hält das nicht nur warm, sie haben auch sichtlich Freude daran im Stroh herum zu wühlen und zu tollen. Auch die ein oder andere Ziege verirrt sich so einmal in eine Hundehütte.


 

Auch in diesem Jahr stellen wir in unserem Rundschreiben all die Tierhilfeprojekte vor, die wir mit Hilfe Ihrer Spenden fördern und unterstützen können. Lesen Sie über aktuelle Herausforderungen, Probleme und Erfolge im Auslandstierschutz.

Blättern Sie hier online durch unser Jahresrundschreiben 2018. 

Gerne können Sie auch ein Exemplar bei uns anfordern.


Neue Errungenschaft für die Vierbeiner im Tierheim Demirtas – jetzt Rekonvaleszenz-Zentrum - 20.12.2018 -

Für die Hunde aus Demirtas ist heute schon Weihnachten! Sie freuen sich sehr über ihre neue, zweite Freilauf-fläche. Ursprünglich war in dem von der Stadt entworfenen Neubau des Tierheims Demirtas- jetzt Rekonvaleszenz Zentrum- kein Freilauf für die vielen Hunde eingeplant. Nach und nach gelingt es der Tierhilfe Süden e.V. dort artgerechtere Bedingungen für die Hunde zu schaffen, aber natürlich benötigen wir die Zustimmung der örtlichen Veterinärbehörde, um diese Baumaßnahmen durchzuführen. Unsere engagierte Koordinatorin Zehra Kocabeyoglu hat maßgebend dazu beigetragen, dass unsere Umbauwünsche berücksichtigt wurden.

Ein Freilaufgehege ist schon seit Monaten im Einsatz. Die Hunde freuen sich über jeden Lauf, und wir danken den türkischen Pflegern, dass sie es möglich machen, dass die Hunde regelmäßig in diesem Freilauf ihren Bewegungs-drang ausleben können. Im hinteren Bereich der Anlage, über Rampen, können die Tierheimbewohner jetzt auch abwechselnd in kleinen Gruppen ihr Gehege verlassen und sich auf der umzäunten Grünfläche die Beine vertreten. Die Freude ist groß, denn nach monatelangem eingesperrt sein, können die Hunde wenigsten für eine gewisse Zeit toben und spielen.

 

Liebe Mitglieder und Spender,

 

mit Hilfe Ihrer Spenden finanzierte die Tierhilfe e.V. diese beiden Freilaufgehege, stellte das Material sowie die notwendigen Arbeitskräfte zur Verfügung und kümmerte sich um den Aufbau, damit das Leben der Hunde im Rekonvaleszenz –Zentrum erträglicher wird, denn Hunde sind nun mal Bewegungstiere. Eingesperrt sein, in kleinen Räumen, auch wenn Verpflegung und Betreuung gewährleistet sind, führt zu Verhaltensstörungen. Deshalb war es uns eine Herzensangelegenheit,

hier eine – wenn auch begrenzte- Hilfestellung zu leisten.

 

  

Tierhilfe Süden e.V. wird auch im Jahr 2019 weiterhin bemüht sein, durch  Präsenz, Hilfestellung vor Ort, Ver-handlungen mit der Stadt Alanya und der zuständigen Veterinärbehörde Verbesserungen für die Lebensumstände der Hunde zu erreichen.   

 

Heidi Pickel

Vorsitzende