Montenegro: wo wunderschöne Natur auf blutiges Tierelend trifft!

 

Tierhilfe Süden e.V. unterstützt in dem kleinen Balkanstaat den Verein Tierhilfe Montenegro bei dessen unverzicht-barem und schwierigem Einsatz für die herrenlosen Tiere.

 

Tierschutz ist in Montenegro noch weitestgehend ein Fremdwort. Die Tierhilfe Montenegro muss hier Pionierarbeit leisten. So ist es beispielsweise nicht unüblich, Welpen in Müllcontainern zu entsorgen. Um die Menschen davon abzuhalten, bringt die Tierhilfe Montenegro Aufkleber mit der Aufschrift „Stopp! Würdest Du so sterben wollen?“ an Mülltonnen an.

Wer sein Urlaubsland mit offenen Augen betrachtet, dem offenbaren sich oft grauenhafte Zustände: Magere, hungrige Straßentiere durchforsten Abfälle. Tote Hunde liegen am Straßenrand. Verwahrloste Wachhunde verbringen ihr Leben an der Kette. Kranke und misshandelte Tiere gibt es an allen Ecken. 

Die Tierhilfe Montenegro erhält regelmäßig Anrufe von schockierten Besuchern, die verletzte oder kranke Tiere finden und nach einer Lösung suchen. Die Tierschützer konnten schon unzählige Vierbeiner retten. Doch die Mittel sind begrenzt, und das Tierasyl hat seine Kapazitätsgrenze erreicht. Auch ein Kastrationsprojekt  ist im Gange, um die Situation nachhaltig verbessern zu können. Die Ausgaben für Futter, Impfstoff, Medikamente und tierärztliche Behandlung sind immens. Die Tierhilfe Süden e.V. beteiligt sich mit einem konstanten, monatlichen Budget an den Kosten, um eine beständige Versorgung der armen Streuner Montenegros zu gewährleisten.