Tierheim Gazipasa - dort leben 260 Hunde in unserer Obhut

Glückliche Hunde, liebevolle Helfer im Tierheim Gazipasa.

 

Diese Fotos sagen mehr aus, als Worte ausdrücken können.

Rund um’s Tier sind viele Arbeiten zu erledigen. Neben diesen teilweise sehr anstrengenden Tätigkeiten finden die fleißigen Helfer des Tierheims Gazipasa aber immer noch Zeit, den Hunden das zu geben, was auch sie brauchen: Zuwendung, Liebe, in den Arm nehmen und hätscheln. Die Vierbeiner drängen sich dann um „ihre“ Menschen und buhlen um Aufmerksamkeit. Hier möchten wir mit einer Auswahl an Bildern zeigen, mit wie viel Herz die Menschen sich vor Ort sich um die Tiere kümmern, nachdem sie mit Schaufel und Schubkarren schwer geschuftet haben.

 

Die vierbeinigen Insassen erfreuen sich ihres Lebens.

 

Sie haben Bewegungsfreiheit, können laufen und springen, sie bekommen pünktlich ihre Mahlzeiten und werden ärztlich versorgt. Deshalb lieben die Fellnasen auch ihre sie umsorgenden Pfleger.

Besuchen Sie das Tierheim, wir freuen uns, wenn Sie vorbei schauen. Hier sind Sie willkommen und unsere türkischen und deutschen Helfer werden Sie gerne durch das Tierheim begleiten. Verbinden Sie dies mit einem Spaziergang durch das Städtchen Gazipasa, eine knappe Autostunde von Alanya entfernt.

Anmerken möchten wir noch, dass sich durch die kontinuierlichen Kastrationen der Straßenhunde durch die Tierhilfe Süden e.V. das Leben der herrenlosen Hunde verbessert hat. Die Anzahl hat abgenommen, so dass weniger Hunde auf Futtersuche in die Plantagen einbrechen, was den Zorn der Bauern hervor rief. Durch die sich verringernde Population wird das Elend und das Sterben reduziert und bei der Bevölkerung ist mehr Akzeptanz und Toleranz zu spüren.

Das Tierheim Gazipasa gut zu führen, damit die Hunde artgerecht leben können, ist unser Auftrag. Ein gutes Zuhause für die Tiere verschlingt leider auch viel Geld. Jeder kann sich vorstellen, dass vom Futter bis zur tierärztlichen Versorgung, von den helfenden Händen bis hin zu Reparatur- und Sanierungsarbeiten, viel zu tun ist. Aber das schöne Gefühl, Hunde in Sicherheit und versorgt zu wissen, wiegt vieles auf.

Wir bedanken uns bei der Stadt Gazipasa, die es ermöglicht, unsere Vorstellungen zu verwirklichen. Hervorheben möchten wir die gute Zusammenarbeit mit den Behörden und die hervorragende Kooperation zum Wohlergehen der Hunde.

Damit wir dieses Projekt im Sinne des Tierschutzes weiterführen können, bitten wir unsere Spender, „bleiben Sie uns treu“. Nur mit Ihrer Hilfe können wir all dies verwirklichen, bleiben Sie daher bitte in „Spenderlaune“

IBAN: DE97 7009 0500 0002 6269 00, Sparda Bank München

Feuer in Gazipasa !!!!

 

Glück im Unglück: Es wurde kein Hund verletzt. Unsere Futterstation ist ausgebrannt, eventuell ein Kurzschluss, ein technisches Problem oder eine Ratte, die das Kabel zerbissen hat?

Verbrannt sind die Kühltruhen für das Fleisch, Bulgur und Trockenfutter, der ganze Vorrat für 270 Hunde. Ein Riesenproblem für die Tierhilfe Süden e.V., denn wir sind für das Wohlbefinden und Leben unserer Hunde verantwortlich.

Die Tierhilfe Süden e.V. finanziert dieses Tierheim, d.h. auch Kastrationen, tierärztliche Versorgung, Operationen und stellt ehrenamtliche Helfer zur Verfügung. Also praktisch eine Rundum-Versorgung, die alle Bereiche betrifft.

Dieser Brand war wirklich ein Schlag für uns, denn wir haben auch andere, weitreichende Verpflichtungen in der Türkei.

Die Anteilnahme an diesem Unglück war sehr groß, durch die Hilfsbereitschaft von Tierschützern kamen Futterspenden zusammen, die für’s erste eine große Hilfe waren.

 

Der Vorstand der Tierhilfe Süden e.V. und die Helfer sagen herzlichen Dank!

 

Die spontanen Helfer sind Heidi und Arnold Gabel, Willi und Gabriele Gertz, Renate Zeeb, Osman und Katja Mugal, Kadir Ay, Ali Karadag, Fam. Kaiser, Kitmir e.V., Hundepaten e.V., Dieter Gersch, Sonja Plaschke, Eleonore Burkel, Carmen und Yvonne Lerch, Jürgen Lindemann [wir hoffen, niemanden vergessen zu haben]

„ALLE DIESE HUNDE HABEN HUNGER“

Tierhilfe Süden hat jedoch große Probleme diesen Hunger zu stillen, denn die Futterquellen für Gazipasa sind versiegt!

Durch die allgemeine schwierige internationale Situation, derzeit wenig Fremdenverkehr in der Türkei, deshalb weniger Verbrauch von Lebensmitteln., bzw. weniger Fleischlieferungen aus Schlachtungen.

Im Tierheim Gazipasa bekommen wir seit Monaten kein „Restfleisch“ aus Schlachtungen. Das Restfleisch ist jedoch dringend erforderlich, um die Hunde nicht ausschließlich nur von Getreide (Bulgur) zu ernähren.

Durch eine nicht ausgewogene, nicht ausreichende Fütterung, können durch Futterneid schreckliche Kämpfe, Verletzungen entstehen.

Durch Hunger kann es unter den Hunden zu schweren Beisserein kommen, welche letztendlich sogar tödlich enden können.

Nur durch den Kauf von teurem Trockenfutter können wir dies im Moment steuern, jedoch ist es uns auf Dauer nicht möglich, diese monatlichen Belastungen/Kosten aufzubringen.

THS ist seit Wochen tätig, dieses Problem in den Griff zu bekommen!

Damit 260 Hunde nicht hungern, nicht streiten, kaufen wir Trockenfutter und kommen damit an die Grenze unserer personellen und finanziellen Belastbarkeit.

5 Säcke a 15 kg Trockenfutter / mit Bulgur vermischt pro Tag um 260 hungrige Mäuler annähernd zu versorgen, d.h. wir sind bei monatlichen Futterkosten von ca. 2.500 Euro für das Tierheim Gazipasa.

Bitte helfen Sie uns mit einer Spende, jeder noch so kleine Betrag ist ein große Hilfe für die Hunde.

Bitte helfen Sie uns durch Ihre Spende, diesen Futterengpass zu überbrücken.

Die Straßenhunde haben viel, viel Elend hinter sich, sie sind unsere Freunde.

 

Tierhilfe Süden e.V.

Vorstand Heidi Pickel

Monika Hollweck - eine engagierte Tierfreundin ist verstorben.

 

Am 2. Januar 2018 erreichte uns die schockierende Nachricht, dass unsere langjährige Leiterin des Tierheims Gazipasa, Frau Monika Hollweck, verstorben ist. Monika beschloss eines Tages, ihr Zuhause in Puschendorf im Landkreis Fürth zu verlassen, um sich in der schönen Landschaft in der Region Alanya niederzulassen. Das Nichtstun wurde ihr auf Dauer zu langweilig, das entsprach nicht ihrem Naturell. Sie begann, sich für den Tierschutz zu interessieren und trat deshalb an die Tierhilfe Süden e.V. heran. Gespräche mit Frau Heidi Pickel vom Vorstand, die ausführlich beschrieb, dass die Arbeit mit Tieren keinen Ausflug ins Streichelgehege sondern knochenharte Arbeit bedeutet, schreckten Monika Hollweck nicht ab. Sie begann, erst kleinere Aufgaben im Tierschutz zu übernehmen, bis sie schließlich im Tierheim Gazipasa eingesetzt werden konnte. Dass sie Gazipasa nach einigen Jahren verließ, war ihrer zarten Konstitution geschuldet. Ihre Kräfte ließen nach, sie mußte sich selbst eingestehen, dass sie dieser Arbeit nicht mehr gewachsen war. So verabschiedete sie sich, um in Österreich ein etwas ruhigeres Leben zu beginnen. Dass dieser Lebensabschnitt von so kurzer Dauer sein würde, konnte niemand ahnen. Monika Hollweck hat „ihre“ Hunde in Gazipasa vermißt. Vielleicht hat der liebe Gott ja ein Einsehen und verlegt sie im Paradies auf die Blumenwiese mit den über die Regenbogenbrücke gegangenen Hunden. Diese Vorstellung wäre tröstlich.

 

Liebe Tierfreunde, liebe Spender,

 

heute möchten wir Ihnen von unserem „Tag der offenen Tür“ berichten, den wir am Donnerstag, dem 13. Oktober 2016 im Tierheim Gazipasa organisiert hatten. Es war für die türkischen Mitarbeiter und die deutschen Helferinnen ein großes Ereignis. Das Tierheim wird von der Tierhilfe Süden e. V. dank Ihrer Spenden finanziert und es war uns wichtig, die Türen sowohl für einheimische Erwachsene und Kinder als auch für Touristen zu öffnen und unsere Arbeit für die Tiere darzustellen.

Es wurde ein richtig schönes Fest für die Besucher des Tierheims, aber auch für die Mitarbeiter und Pfleger. Sogar die Hunde freuten sich ein bisserl aufgeregt über all die Menschen, die sich ihnen zuwandten, mit ihnen sprachen und das Fell kraulten.Die Tiere haben bis heute in der Türkei keinerlei Stellenwert, nur durch die Hilfe derSpender wird ihnen ein lebenswertes Dasein ermöglicht.

Die Tierhilfe Süden e.V. hat dieses Tierheim nur mithilfe der Spenden unserer Tierfreunde über einen Zeitraum von vielen Jahren aufgebaut. Eine geringe Unterstützung durch die Stadt wurde erst in den letzten zwei Jahren gegeben. Bei unserem Tag der offenen Tür zollten nun der Bürgermeister und Landrat durch ihr persönliches Erscheinen ihren Respekt und Anerkennung für die hier geleistete gute Arbeit. Es war uns eine Ehre, die Vertreter der Stadt gerne zu empfangen, aber wir waren auch stolz auf das, was wir vorzeigen konnten: Gute Umstände, artgerechte Haltung  und guter Gesundheitszustand der Hunde. Dies ist einzig und allein das Verdienst der Tierfreunde, der Helfer und last not least des ehrenamtlich tätigen Vorstandes der Tierhilfe Süden e.V.

Besonders erfreulich war der Besuch der vielen Kinder, die von ihren interessierten türkischen Lehrern über Tierschutz aufgeklärt wurden. Diese Kinder sind die Zukunft. Was man ihnen jetzt nahe bringt, kann auch für die Zukunft der Hunde und Katzen entscheidend sein. Unser Vertragstierarzt Dr. Borak Pelenk hat die Kinder durch das Tierheim geführt, sie über Tierhaltung und Tierliebe aufgeklärt und hat die Fragen der aufmerksam zuhörenden Kleinen gerne beantwortet.

Dieser erfolgreiche Tag der offenen Tür war möglich durch den jahrelangen Einsatz der Tierhilfe Süden e.V. und ihres Vorstands, wie auch dem Mitgefühl unser Spender, die das Elend der Tiere sehr bewegte und die bereit waren, durch ihre finanziellen Zuwendungen dieses Elend zu mindern.

Wir hoffen sehr, dass die zuständigen Vertreter der Stadt und die heranwachsenden Kinder und Jugendlichen vor Ort weiterhin Interesse an unserer Arbeit zeigen und diese zu schätzen wissen. Wir möchten vorleben und Beispiel geben, wie der Umgang mit Tieren gepflegt werden sollte, ohne zu kritisieren, hoffen, dass Gazipasa mit seiner jungen, dynamischen Führung die Zukunft bedeutet.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir all den „Pionieren“ danken, deren selbstloser unentwegter Einsatz für die Hunde eine wichtige Unterstützung bei der Verwirklichung des Tierheim-Baus war.

Liebe Spender, wir möchten auch Ihnen danken, dass Sie uns – wie wir gerne     sagen – helfen, um  helfen zu können. Dieser Tag der offenen Tür war ein erfolgreicher Tag, da er hoffentlich bei den Menschen ein Bewusstsein für das Leid der Tiere schafft, das zukunftsweisend ist. Bleiben Sie uns bitte auch weiterhin treu, die Tiere brauchen Sie.

 

                                          Der Vorstand und das Tierhilfe Süden-Team

 

Das Tierheim in Gazipasa

Unser Tierheim mit  über 260 Hunden
Die Stadt Gazipasa hilft nicht, sie ignoriert das Elend der Straßenhunde. Ohne jegliche Hilfe der Stadt machen wir das für die Hunde Beste daraus.

Das Tierheim Gazipasa entstand aus der fürchterlichen Not und um die täglichen Vergiftungen einzudämmen. In Gazipasa werden Erdbeer- und Tomatenfelder von den ansässigen Bauern, die sich rund um das Tierheim befinden, bestellt. Aus Angst, dass die Straßenhunde ihre Felder zerstören, legen die Bauern Giftköder aus. Der Hass gegen die Straßentiere ist groß, Mitleid wegen dieses grausamen Sterbens gibt es nicht, die Furcht um die eigene Existenz ist größer. Vergiftungen gehörten in der Vergangenheit zur Praxis und erst durch die deutschen Tierschützer wurde ein Bewußtsein dafür geschaffen, dass auch Tiere leidende Wesen sind. Giftköder werden nach wie vor ausgelegt, aber es fallen ihnen weniger Hunde zum Opfer, denn durch dieses Tierheim ist die Gegend von Gazipasa hundeärmer geworden, da sich viele bei uns in Sicherheit befinden.
Türkische und deutsche Tierschützer konnten das Elend nicht mit ansehen und erbarmten sich dieser armen Kreaturen. Sie gründeten eine Tierauffangstation und die Tierhilfe Süden e.V. hat sich aus moralischen Gründen bereit erklärt, monatliche begrenzte Unterstützungen zu leisten. Dabei ist es nicht geblieben, es gab viel Streit, Inkompetenz und Ärger, so dass der Tierhilfe Süden e.V. nichts anderes übrig blieb, auch dieses Projekt voll zu übernehmen. Eine fast unlösbare Aufgabe, da seitens der Stadt Gazipasa keinerlei Hilfe erfolgte, man sich für die Straßenhunde der Stadt nicht zuständig fühlte.
Die Tierhilfe Süden e.V. führt dieses Tierheim nun seit vielen Jahren auf privater Basis und selbstverständlich wird auch in diesem Tierheim alles Menschenmögliche für das Leben der Hunde getan. Das Tierheim wird gänzlich von der THS finanziert, es gibt eine deutsche Heimleitung, zwei türkische Pfleger und auch die tierärztliche Versorgung ist gewährleistet
Dieses Projekt ist ein Sorgenkind der Tierhilfe Süden. Durch die Übernahme aus rein moralischen Gründen ohne Verpflichtung gegenüber der Stadt, jedoch mit der Verpflichtung gegenüber den Tieren, was  uns bis an die Grenze unserer finanziellen Möglichkeiten gebracht hat. 
  
Projektleitung: Heidi Pickel

Die Tierhilfe Süden konnte Herrn Dr. Pelenk als Vertragsarzt für das Tierheim Gazipasa gewinnen, damit ist gesichert, dass die Tierheimhunde sehr gut versorgt sind.

Herr Dr. Pelenk ist nicht nur ein sehr guter Tierarzt, sondern hat auch ein großes Herz für Strassentiere.


Impressionen aus dem Tierheim

Bauhof / Müllhalde

verwahrlost und sich selbst überlassen müssen dort Hunde ihr Dasein fristen.

Die Tierhilfe Süden e.V. kümmert sich so gut es geht um diese armen Seelen.

Ein paar Tiere konnten wir bereits befreien, nur einfach alle mitnehmen dürfen wir nicht, dass wäre "Diebstahl".

Wir kämpfen aber weiter um diese armen Tiere und geben sie nicht auf.

 

das Müllbaby

Auch dieses arme kleine Hundemädchen könnten wir aus dieser Hölle befreien.

Bei einem Besuch vor Ort fiel unserer Mitarbeiterin Renate Zeeb ein Hund auf der kaum mehr laufen konnte.

Bei näherem Hinsehen sah man den Grund:

Die Beinchen und der Bauch der armen Kleinen war dick mit Teer verklebt , Steinchen und allerlei Müll hatten sich darin verfangen. Die Hündin konnte kaum gehen, sie blieb überall kleben.

Nachdem sie mühevoll vom Teer befreit wurde, geht es ihr von Tag zu Tag besser.

Sie trägt jetzt den Namen Kara .

 

Gerade jetzt im Sommer, wenn die Sonne gnadenlos vom Himmel brennt, ist es das "Wichtigste", dass die Hunde Ihren Schattenplatz haben.

 

All das ist nur möglich durch Ihre Spenden!