Tierhilfe Süden e. V. unterstützte auch dieses Projekt  monatlich mit einem Budget für Kastrationen, denn eine Kastration ist der Anfang um Elend und Leid einzudämmen.

 

Es muss gesagt sein, dass Welpen unwahrscheinlich putzig und nett sind, aber auch die Welpen werden erwachsen und dann müssen „die großen Hunde auf der Straße“ das vorprogrammierte Leid ertragen.

 

Sterben auf der Straße, ohne Hilfe ist fürchterlich, deshalb ist es besser wenn die Welpen erst gar nicht geboren werden.

 

Ein aufgeschlossener Tierschutz muss diesen Weg der Kastration tragen, denn es ist erwiesen, dass mit Welpenhandel Geld gemacht wird.

 

Lydia Zawodsky

Lydia Zawodsky ist eine Österreicherin, die ihren Traum vom eigenen Häuschen mit Garten in Pusztacsalád (Ungarn) verwirklichte.

Natürlich mussten ihre Haustiere alle mitkommen. Da das ja schon einige Tiere waren, sicherte sich Lidija gleich den Ruf als Tierliebhaberin.

 

Zum Tierschutz kam Sie durch eine Freundin, die ihr eine ungarische Tötungsstation zeigte und ab diesem Zeitpunkt wusste Sie, dass sie den Tieren dort helfen muss. Da kam das Häuschen mit Garten gerade recht, dort finden ja mehrere Tiere Platz.

 

Seit einigen Jahren wird dieses “Häuschen mit Garten” ständig erweitert und umgebaut, um den Regelungen der Behörden in Ungarn zu entsprechen, damit ein Tierheim entstehen kann.

 

Lydia lebt nur für die Versorgung der ihr anvertrauten vierbeinigen Geschöpfe und der Rettung der Ärmsten, Hunde die kurz vor der Tötung stehen, erschlagen werden sollen oder schwer verletzt ihrem Schicksal überlassen werden. 


So werden die Hunde von Lydia vorgefunden!  Und dies in EUROPA! 


Bisher wurden folgende Ziele erreicht:

  • Errichtung von 2 Katzenstationen
  • Errichtung von mehreren Quarantänestationen für Katzen und Hunde
  • Errichtung von mehreren großen Außengehegen
  • ausgezeichnete Kontakte zu den umliegenden Behörden (in einigen Tötungsstationen wird nicht mehr getötet – die Hunde werden nach Möglichkeit zu Lidija gebracht)
  • mehrere Leute in der Gegend wurden überzeugt, eine in Ungarn nicht notwendige Kombi-Impfung durchzuführen
  • Kastrationen in der Gegend werden nicht mehr nur von Lidija durchgeführt, sondern auch von Einheimischen selbst

 

Ziele, die wir erreichen müssen, um den Regelungen der Behörden zu entsprechen:

  • Einrichtung eines Behandlungsraumes
  • Beschaffung eines OP-Tisches für Tierärzte
  • Beschaffung eines Handwaschbeckens
  • Beschaffung eines Apothekenschrankes
  • Fertigstellung der restlichen Gehege
  • Einige Gehege benötigen noch einen geeigneten Untergrund (Schotter)
  • Zulassung als Tierheim

 

Da Lydia alleine nicht die ganze Arbeit erledigen kann, werden so oft wie möglich Helfer angefordert, um diese tatkräftige Frau zu entlasten, welche aber auch bezahlt werden müssen. Aktuell beherbergt sie 70 Hunde und zahllose Katzen. 


Hier sehen Sie Bilder, von einer seit Monaten streunenden Hündin, die ausgesetzt wurde. Die Hündin war trächtig und hat alleine im Wald 7 Welpen geboren. Lydia versuchte seit Wochen sich der Hündin zu nähern. Sie verfolgte und beobachtete die Hündin und fand so heraus, wo sie die Welpen versteckt hielt.

Die Hündin einzufangen war äußerst schwierig, da sie sehr ängstlich und scheu war. Mit viel Ausdauer und Geduld ist es Lydia doch gelungen, die Mutter mit ihren 7 Welpen in Sicherheit zu bringen.

Nun ist die Hundefamilie glücklich vereint, und die Kleinen sind mittlerweile über 4 Wochen alt. Die Hundebabys wachsen und gedeihen unter der Fürsorge ihrer Mutter und unter dem großen Einsatz von Lydia.

Die Tiere werden ärztlich versorgt und wenn sie alt genug sind steht die Kastration an.

 

Die Zusammenarbeit mit Lydia Zawodsky wurde eingestellt.