Strassenkatzen in Rom


 A-Mici Onlus - ehemals Pfotenparadies"

 

Ein Hilfsprojekt zur Rettung der Straßenkatzen in Marina die San Nicola bei Rom, das von der Tierhilfe Süden e.V. seit vielen Jahren unterstützt wird.

 

Seit 1996 lebt und arbeitet Petra Gilgert in Italien. Nach sieben Jahren im Zentrum Roms wechselte sie den Wohnsitz und zog in das 30 km entfernte Marina di San Nicola. In dem von Urlaubern im Sommer stark frequentierten Ort am Meer werden Straßenkatzen von Feriengästen gefüttert, vermehren sich und kämpfen den Rest des Jahres ums Überleben.

 

Petra Gilgert begann, im Ort Futterstellen einzurichten und Katzen einzufangen, um sie auf eigene Kosten kastrieren zu lassen. Das war auf Dauer alleine nicht zu stemmen. Auf der Suche nach Unterstützung erhielt sie Hilfe von der Organisation „Torre Argentina“ in Rom für die sinnvollen Kastrationen.  Der gemeinnützige Verein „A-Mici-Onlus“ wurde dann 2012 gegründet. Ein kleines Team, bestehend aus Petras Mann Sergio und den Tierschützerinnen Valentina und Stefania half Petra nun bei Ihrer Fürsorge für Katzen.

 

2008 kam es zur Zusammenarbeit mit der Tierhilfe Süden e.V., die für die Rettung, Versorgung und Kastration der herrenlosen Samtpfoten ein monatliches Budget zur Verfügung stellt. Damit konnten bislang ca. 3500 Katzen eingefangen und kastriert werden, hunderte Katzen fanden ein neues Zuhause, unzählige Notfälle konnten von der Straße aufgesammelt und gerettet werden. Bei manchen jedoch konnte man ihr Leiden nur verkürzen. Die unermüdliche Arbeit der Tierschützer ist ein Fass ohne Boden, sie nimmt immens zu.

 

Petra Gilgert und Ihre Mitstreiter werden mit viel Leid konfrontiert. Viele Tiere werden mit Krankheiten oder Verletzungen aufgegriffen. Mal fehlt die Hälfte eines Kinns, mal wurde ein Schwanz abgerissen. Oder – wie im Fall des Kätzchen Vinavil – eine Klebefalle für Mäuse zur tödlichen Falle für eine Babykatze, wäre sie nicht von Petra gefunden worden. Weiße Katzen sind besonders gefährdet, bei ihnen verursacht die Sonneneinwirkung Krebs, Die ungeschützten Hautstellen an den Ohren sind teilweise fast vom Krebs „aufgefressen“, wenn Petra erkrankte Katzen aufgreift. Diese Samtpfoten leiden unendlich.

 

Diese vielen Notfälle gilt es zu behandeln oder die Tiere vom ihrem Leiden zu erlösen, wenn keine Aussicht auf Heilung besteht. Damit es gar nicht erst soweit kommen kann, sind Kastrationen so wichtig. Bekanntlich werfen Katzen zweimal im Jahr. Mit jeder dieser Geburten werden die Tiere ins Elend hineingeboren. Auch hier gilt: Leid lindern, Leid verhindern.

 

Damit wir in der Lage sind, die Population der Straßenkatzen einzugrenzen, benötigen wir Ihre Unterstützung, liebe Tierfreunde. Wir hoffen, dass Sie uns helfen, dieses sinnvolle Projekt am Leben zu erhalten.

 


Impressionen aus der Tierschutzarbeit